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Artikel und Hintergründe zum Thema

M2M

Meinrad Happacher,

Portal für die Mobilfunk-Vernetzung

Die Deutsche Telekom ist in diesem Jahr erstmalig auf der embedded world als Aussteller vertreten. Jürgen Hase, Vice President des M2M Competence Center der Deutschen Telekom, erläutert, warum es den Mobilfunkanbieter auf die Entwicklermesse treibt.

Jürgen Hase: "Im Wachstumsfeld M2M bauen wir auf die Embedded-Entwickler."

© Deutsche Telekom

Herr Hase, zeitgleich mit der embedded world findet der Mobile World Congress in Barcelona statt. In der Vergangenheit war das ein Grund, weshalb die Deutsche Telekom der embedded world fernblieb. Dieses Jahr hingegen werden Sie auf beiden Messen ausstellen. Wie kommt es dazu?

Die embedded world ist für uns in diesem Jahr nicht weniger wichtig als der ­Mobile World Congress. Grund dafür ist das Engagement der Telekom im Bereich der Machine-to-Machine- (M2M) Kommunikation. Wir agieren in diesem Wachstumsfeld als Lösungsanbieter und sehen gerade die Angebote für Entwickler als wichtigen Teil unseres M2M-Ökosystems. Seit August 2012 betreiben wir deshalb die M2M Developer Community – ein Portal speziell für die Entwicklung von M2M-Lösungen. Es ist eingebunden in den 'Developer Garden', das Entwicklerportal der Deutschen Telekom.

Was steht im Mittelpunkt Ihres Embedded-Auftrittes?

Mehrere Demos zeigen, wie sich mit Hilfe unserer Angebote Maschinen über Mobilfunk vernetzen lassen. Dazu gehört ein Lego Mindstorm Roboter, der SMS verschickt, und ein per Smart­phone steuerbarer Selbstbedienungsautomat. Alle Demos nutzen die M2M Developer Platform oder andere M2M-relevante APIs des Developer Garden – beispielsweise das Sprachdialogsystem Tropo. Zusätzlich ist auch hub:raum, das Gründerzentrum der Telekom, auf dem Stand vertreten.

Wie kann der Entwickler von der M2M Developer Community profitieren?

Entwickler finden an ­einem Ort alle Werkzeuge und Informationen gebündelt, um M2M-Anwendungen von der ersten Idee bis zur Vermarktung zu realisieren. Das Portal bietet eine komplette Programmierumgebung zum Erstellen und Testen von M2M-Lösungen. Außerdem gibt es Tutorials, eine umfangreiche Dokumentation der APIs und ein Forum, um sich mit anderen Experten auszutauschen. Das ­Angebot richtet sich sowohl an Experten im Bereich Embedded Development als auch an Neulinge wie beispielsweise Android-Entwickler. Sobald Anwendungen über Mobilfunk kommunizieren, müssen viele Besonderheiten berücksichtigt werden – von der Wahl geeigneter SIM-Karten bis zur Kontrolle des übertragenen Datenvolumens. Gerade dafür wollen wir Bewusstsein schaffen.

Welche nächsten Schritte sind in Richtung Entwickler-Unterstützung geplant?

Unser Ziel ist es, Entwicklern eine zentrale Anlaufstelle für die M2M-Kommunikation zu bieten. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die angebotenen Inhalte noch übersichtlicher aufzubereiten und komfortabler zugänglich zu machen. In naher Zukunft werden wir Starter-Pakete anbieten, die das komplette Rüstzeug für die Entwicklung von Prototypen bündeln und den Einstieg erleichtern.

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