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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sicher von Maschine zu Maschine

Andreas Knoll, Markt&Technik | Stefan Kuppinger,

NetModule: Wireless-M2M-Router für Industrie- und Bahnanwendungen

NetModule engagiert sich verstärkt in Sachen Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M): Auf der embedded world stellte das Schweizer Unternehmen Wireless-M2M-Router sowohl für die Industrie als auch für den Schienenverkehr vor.

Für den Einsatz in Zügen optimiert ist der Wireless-M2M-Router NB2600R von NetModule.

© NetModule

Für Condition-Monitoring, Remote-Management, Videoüberwachung und Telemetrie-Anwendungen in der Industrie eignen sich die Wireless-Router der Familie NB16xx aus der »NetBox«-Produktinie von NetModule. Die Geräte sind für die Hutschienen-Montage ausgelegt, so dass sie schnell und problemlos unter anderem in Verteilerkästen und Schaltschränken zu befestigen sind. Alle Modelle sind für Temperaturen zwischen -20 und +70 °C ausgelegt und eignen sich somit auch für Anwendungen im Freien. Zwei integrierte Digital-I/Os ermöglichen das voneinander unabhängige Senden und Empfangen von Signalen wie etwa Zustandsmeldungen oder Alarmen. Zur Ausstattung zählen ferner zwei Ethernet-Ports und eine serielle Schnittstelle. Über ein USB-Interface lassen sich verschiedene Peripheriegeräte anschließen. WLAN ist als Option erhältlich.

Die Wireless-Router verbinden dezentrale Ethernet-Systeme und Netzwerke über ein 2G/3G+-Modem mit dem Internet oder Intranet. Weil sie die Mobilfunkstandards GSM/GPRS/EDGE bzw. UMTS/HSPA mit bis zu 7,2 MBit/s Downlink und 2 MBit/s Uplink unterstützen, übertragen sie Audio- und Videodatenströme in hoher Geschwindigkeit. Hierbei suchen sie immer den am besten verfügbaren Service. Für sichere Datenübertragung sorgt die »NetBox«-Software, die VPN-Techniken wie IPsec und OpenVPN unterstützt. So lassen sich mehrere Netzwerke separieren und unterschiedliche Informationen unabhängig voneinander übertragen. Die Konfiguration und Administration der Wireless-Router erfolgt wahlweise über einen Webbrowser oder einen Befehlszeilen-Editor (»command line editor«) der »NetBox«-Software. Über eine »Remote-Shell« ist dies auch aus der Ferne möglich. Eine automatische Update-Funktion installiert immer die aktuellste Software auf dem System, sofern dies gewünscht ist.

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Für Züge prädestiniert

Speziell für den Einsatz in Zügen ist der Wireless-Router NB2600R von NetModule konzipiert. Er erfüllt die höchsten Sicherheitsanforderungen der Bahnnormen EN50155 (unter anderem Klasse T3: -25 bis +70 °C) und CEN/TS 45545 sowie die Schock- und Vibrationsfestigkeits-Anforderungen gemäß MIL STD 810F. Das Gerät bietet einen 5-Port-Ethernet-Switch, eine USB-Schnittstelle, zwei Digital-I/O-Schnittstellen und die in der Bahntechnik üblichen M12-Anschlüsse. Typische Anwendungen sind die Übermittlung von Fahrgastinformationen und Daten für den elektronischen Zahlungsverkehr beim Onboard-Ticketing. Auch fürs Condition-Monitoring und fürs Logging von Betriebsdaten ist er geeignet. Darüber hinaus kann er als WLAN-Access-Point dienen.

Der Wireless-Router vereint 3G+-, WLAN- und GPS-Kommunikation in einem einzigen Gerät. Über das integrierte 2G/3G+-Modem erfolgt der mobile Internetzugang. Weil das Gerät Mobilfunkstandards wie GSM/GPRS/EDGE bzw. UMTS/HSPA mit bis zu 7,2 MBit/s Downlink und 2 MBit/s Uplink unterstützt, kann es Audio- und Videodatenströme in hoher Geschwindigkeit übertragen. Es sucht automatisch immer den am besten verfügbaren Service. Zudem bietet es Support für WLAN 802.11a/b/g und ist mit einem GPS-Empfänger ausgestattet. Sein WLAN-Interface lässt sich als zusätzlicher WLAN-Link nutzen oder als Access-Point, um anderen WLAN-Clients den Internet-Zugang zu ermöglichen.

Zu den Besonderheiten des Wireless-Routers zählt ein umfangreiches Sicherheitspaket: Seine Dual-SIM-Fähigkeit garantiert eine hohe Verfügbarkeit für mobile Netzwerkverbindungen. Die Software des NB2600R stellt sicher, dass die Verbindung permanent aufrechterhalten wird und keine Daten verloren gehen. Das Gerät unterstützt mehrere VPNs (virtual private network) und erlaubt so die Separierung von Netzwerken. Damit garantiert es Sicherheit bei der Übertragung sensibler Daten - Kreditkarteninformationen beispielsweise lassen sich komplett getrennt von Betriebsdaten übertragen.

Andreas Knoll, Markt&Technik

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