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Artikel und Hintergründe zum Thema

Deutsche Telekom

Meinrad Happacher,

Maschinen in die Cloud

Die Telekom ist dieses Jahr auf der SPS IPC Drives als Unteraussteller bei Kontron vertreten und rückt vor allem die Cloud-Thematik für M2M in den Vordergrund. Martin Lichtenthäler erläutert die Hintergründe.

© Deutsche Telekom

Hans-Martin Lichtenthäler, M2M Competence Center der Telekom: "Die Maschinenbauer sind inzwischen sehr stark sensibilisiert, wie sie sich über M2M beziehungsweise IoT von der Konkurrenz differenzieren können."

© Deutsche Telekom

Herr Lichtenthäler, ist der Einsatz der Machine to Machine Kommunikation, beziehungsweise das Internet der Dinge, noch Zukunftsmusik oder sehen Sie schon konkrete Umsetzungen in der Praxis?

Wir bei der Deutschen Telekom sind längst mit unterschiedlichen Lösungen am Markt: von der Autowaschanlage, die automatisch die diversen Flüssigkeiten wie Reinigungsmittel oder Wachse nachbestellt bis hin zur Luftgüteüberwachung im Schweinestall.

Speziell aus dem Maschinenbau kommt sehr stark das Bedürfnis und die Frage: Wie kann ich meine Produkte mit weiteren Features aufwerten um mich gegenüber der Konkurrenz differenzieren? - Mittels Vernetzung erschließt diese Klientel ganz neue Potenziale.

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Industrie 4.0 – quasi das industrielle Internet der Dinge - soll ja ganz neue Geschäftsmodelle generieren! Sehen Sie derzeit denn schon erste Sprossen aufgehen?

Die Vernetzung der Maschinen schafft ganz neue Geschäftsmodelle, das ist in der Tat so. Einer unserer Kunden, der bis dato Kompressoren verkauft, hat sein Geschäftsmodell dahingehend abgewandelt, dass er seinen Kunden jetzt auch die Druckluft verkauft, die mit den Maschinen in höchster Reinheit und Verfügbarkeit erzeugt wird.

Welches ist Ihr Messe-Highlight?

Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die M2M Device Cloud. Die Cloud ermöglicht es, Maschinen mit Funkmodulen und Sensoren nachzurüsten oder die Daten an vorhandenen Messpunkten oder SPS-Steuerungen abzugreifen um sie dann in einem Web-Portal einfach, schnell und sicher darzustellen. Damit lassen sich zum Beispiel SPS-Steuerungen verschiedenster Hersteller und Standorte übergreifend zentral erfassen und vergleichen. Die Lösung ist über Mobilfunk angebunden und daher ohne aufwändige Verkabelung einfach zu installieren und in Betrieb zu nehmen.

In den letzten beiden Jahren waren Sie jeweils mit einem eigenen Messestand auf der SPS IPC Drives vertreten. Dieses Jahr fungieren Sie als Unteraussteller bei Kontron. Hat die SPS IPC Drives für Sie an Relevanz verloren?

Im letzten Jahr waren wir mit einem sehr großen eigenen Stand auf der Messe und haben unsere gesamte Bandbreite an Lösungen für die Automatisierung demonstriert. Wir waren jedoch mit unserem Stand nicht optimal positioniert und auch nicht in der richtigen Halle. Die erforderlichen Anpassungen und Optimierungen konnten wir in diesem Jahr mit einem kleineren Auftritt aber an der richtigen Stelle und mit einem starken Partner Kontron vornehmen und wollen so unsere Zielgruppe besser erreichen.

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