Zentrale Instanthaltung und Maintenance
Fernwartung per Smartphone
Mit einer Erweiterung der Fernwartungslösung Alert für Smartphones debütiert die französische Firma Micromedia auf der SPS/IPC/Drives.
Eric Schroth, Micromedia International: "Bei zentralen Alarmierungslösungen ist es wichtig, schnell und umfassend die aktuellen Technologien und Plattformen zu unterstützen."
© M2M AllianceObwohl bereits 1994 gegründet und laut Eric Schroth französischer Marktführer auf dem europäischen Markt der industriellen Fernüberwachung, war Micromedia bis zum Sommer ausschließlich über Partner wie Siemens, Wonderware, Schneider Electric oder Rockwell Automation und Emerson in Deutschland aktiv. Das Unternehmen zählt heute 15 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 1,3 Millionen Euro. Neben der Niederlassung in Deutschland, die Eric Schroth leitet, unterhält Micromedia Büros in Belgien (2005) und Italien (2008).
Das Ziel seines Unternehmens: Softwarelösungen zur industriellen und informationstechnischen Fernüberwachung auf Basis neuester Telekommunikations- und Multimedia-Technologien entwickeln. „Entsprechend offen ist unsere Fernwartungslösung“, betonte Eric Schroth auf der gestrigen Pressekonferenz und zählt gleich eine Reihe Übertragungsmedien auf: Telefon, Mail, SMS oder VoIP und künftig auch per Smartphones. Mit Alertmobile unterstützt die Software Alert nun auch das Alarm-Management per Smartphones mit Android, BlackBerry, iPhone, Windows Mobile oder Windows Phone als Betriebssystem. Daten der Anlage können darüber beispielsweise abgerufen und kontrolliert werden. Das Einsatzpersonal kann aber auch den aktuellen Verfügbarkeitsstatus an Kollegen weiterleiten. Im Fall von komplizierten und gefährlichen Einsätzen, kontrolliert das Tool sogar den Zustand des Technikers. „Sobald keine Bewegung mehr registriert wird, oder nach einer definierten Zeitspanne ohne Kontaktaufnahme, sendet die App automatisch einen Alarm mit den GPS-Kooridinaten des Operators an die Zentrale“, zeigt Schroth die Bandbreite der Lösung auf.
Alert ermöglicht die Überwachung und Zentralisierung aller Alarme eines oder mehrerer Standorte und die Weiterleitung an das Bereitschaftspersonal. Bei Aktivierung eines Alarms, dessen Quittierung oder bei der Rückkehr zum Normalzustand führt die Software jeweils individuell konfigurierbare Aktionslisten aus und kontrolliert dabei die erfolgreiche Alarmierung und die tatsächliche Bearbeitung der Alarme. Aufgrund der unterstützten Protokolle wie OPC, DDE, Modbus, und BACnet kommuniziert die Software mit fast allen Scada-Systemen und Steuerungen. Auch individuelle Anpassungen sind realisierbar. Außerdem lässt sich damit die Bereitschaftsplanung des Personals sowie die Abfrage von Alarmhistorien erledigen. „Mit unserer Software verbessern sich die Reaktionsfähigkeit der Instandhaltung, die Rückverfolgbarkeit der Instandhaltungsmaßnahmen und die Kostenstrukturen in der Instandhaltung,“ schließt Schroth.











