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Artikel und Hintergründe zum Thema

M2M-Hotspot

Markus Kien | Meinrad Happacher,

Deutschland ist Spitzenreiter

Im internationalen Vergleich besetzt Deutschland beim M2M-Wachstum die Spitzenposition – so lautet das Resümee des 'M2M-Baromenters 2015', das Circle Research und Analysys Mason im Auftrag von Vodafone erstellt haben. Die Gründe dafür sind vielfältig.

© Kontron

Mit einem Plus von 48 % im vergangenen Jahr zeigen nach Angaben von Vodafone europäische Unternehmen im internationalen Vergleich das stärkste Wachstum beim Einsatz von Machine-to-Machine-Technologien (M2M). Getrieben werde diese Entwicklung jedoch in erster Linie vom Spitzenreiter Deutschland. Laut ‚M2M Barometer 2015‘ von Vodafone nutzen 51 % der befragten Unternehmen in Deutschland M2M, in Europa sind es im Schnitt 31 %, weltweit 27 % der Befragten.

Der Report identifiziert insbesondere das Thema Industrie 4.0 und die deutlich zunehmende digitale Vernetzung von Fahrzeugen der hiesigen Automobilbranche als treibende Kräfte für die Vorreiterrolle deutscher Unternehmen. Zudem zeigt die Untersuchung, dass 83 % der weltweit befragten Unternehmen durch den Einsatz von M2M-Technologie Wettbewerbsvorteile erzielen.

Erik Brenneis, Director Machine-to-Machine bei Vodafone: „Das Internet der Dinge verändert zunehmend Unternehmen und Geschäftsmodelle – und das so schnell wie keine Technologie zuvor. Dabei sind die Auswirkungen dieser Veränderungen für Unternehmen vergleichbar mit der flächendeckenden Einführung des Büro-PCs vor rund 25 Jahren. Durch den Einsatz von M2M-Technologien steigern Firmen ihre Produktivität, werden wettbewerbsfähiger und können sich ganz neue Geschäftsfelder erschließen.“

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ROI und strategische ­Bedeutung

Das Wachstum der M2M-Nutzung von 2013 bis 2015.

© Vodafone

Dass sich der Einsatz von M2M-Kommunikation für die Unternehmen auszahlt, spiegelt sich ebenfalls in den Ergebnissen der Befragung wider. So gaben 83 % der weltweit befragten Unternehmen an, dass sie durch M2M-Technologie Wettbewerbsvorteile erzielen. Zudem berichteten 59 % aller Befragten von einem signifikanten Return on Investment (ROI) ihrer M2M-Anwendung; zumeist bereits im ersten Jahr.

Der Report zeigt auch, dass M2M für Firmen von strategischer Bedeutung ist; besonders in deutschen Firmen. So schätzen 66 % der Befragten in Deutschland M2M-Kommunikation als sehr relevant für ihr Geschäft ein. 47 % gaben an, dass der Einsatz ihr Geschäft signifikant verändert habe. Auch hier hebt sich der deutsche Markt klar vom weltweiten Durchschnitt ab. International sehen 42 %ie M2M-Kommunikation als sehr relevant an. Prägnante Veränderungen durch den Einsatz der Technologie stellen global 22 % der Unternehmen fest.

Nutzung nach Branchen

Die weltweite M2M-Nutzung nach Industrien in 2015.

© Vodafone

Beim Blick auf die befragten Industrien zeigt sich, dass weltweit der Einzelhandel das deutlichste Wachstum bei M2M-Anwendungen verzeichnet. Die Nutzung bei den Unternehmen stieg um 88 % gegenüber 2014 auf nunmehr 32 %, getrieben von Anwendungen wie innovativen Bezahlsystemen und der Optimierung der Lieferkette. Damit zieht der Einzelhandel mit dem Automobilsektor gleich, in dem ebenfalls 32 % M2M einsetzen, zumeist für die Vernetzung von Fahrzeugen. Mit 37 % ist die Energiewirtschaft beim Einsatz von M2M-Technologie weiterhin weltweiter Spitzenreiter. Verantwortlich hierfür ist der ständig steigende Einsatz von intelligenten Energiedatenmanagement-Anwendungen.

Für die Telekommunikationsindustrie ist der Bereich Machine-to-Machine-Kommunikation einer der wichtigsten Wachstumsmärkte. Vodafone etwa verbindet  heute rund um den Globus 22 Mio. Maschinen miteinander. Zu ­Vodafones Kunden gehören internationale Konzerne wie BMW, Kone und Thyssen­Krupp.

Für das ‚M2M Barometer 2015‘ ließ Vodafone bereits zum dritten Mal in Folge aktuelle Trends und Ent­wicklungen im Machine-to-Machine Markt untersuchen. Dafür befragte das britische Marktforschungsunternehmen Circle Research in Zusammenarbeit mit Analysys Mason weltweit Unternehmen zum Einsatz von M2M-Anwendungen. An der Umfrage nahmen mehr als 650 Firmen aus 16 Ländern und sieben Schlüsselindus­trien teil.

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