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Artikel und Hintergründe zum Thema

Eplan Software & Service

Lukas Dehling,

Prozessberatung live!

Ist Ihr Prozess bereits durchgängig digitalisiert? Diese Kernfrage in Bezug auf das Engineering stellt Eplan seinen Kunden und bietet im Zentrum seines Messestandes eine Prozessberatung an.

Eplan-CEO Sebastian Seitz lädt Besucher zum produktiven Wissenstransfer ein: "Wir reden nicht nur von der Digitalisierung – wir setzen sie gemeinsam um."

© Friedhelm Loh Group

Herr Seitz, was war die Motivation für den neuen Konzeptbereich?

Sebastian Seitz: Software macht immer nur einen Teil der Gesamtlösung aus. Sie ist nur ein Baustein im Gesamtprozess. Im Sinne einer Digitalisierungsstrategie brauchen Unternehmen heute jedoch integrierte Prozesse. Eplan Software & Service verfügt über die konzeptionelle Expertise, um seinen Kunden entsprechende Digitalisierungsvorschläge zu machen. Dabei schauen wir uns die Systeme an – und was noch wichtiger ist: die Verbindungen zwischen den Systemen. Denn hier genau liegen die großen Potenziale. Dabei setzen wir auf unsere Erfahrungen und empfehlen Lösungen, die bereits Best-Practice-Status haben. Die Messebesucher profitieren von Lösungswegen, die erfolgreich erprobt sind und nicht später in einer Sackgasse münden.

Wen sprechen Sie mit der Prozessberatung an?

Sebastian Seitz: Vorzugsweise adressieren wir hier das Management. Unsere Praxis zeigt, dass die Geschäftsführung oder IT-Leitung der Unternehmen sich immer häufiger ein Gesamtbild der Prozesslandschaft machen möchte. Auch haben wir gerade kleinere oder mittelständische Unternehmen im Blick. Denn diese holen eher selten den klassischen Unternehmensberater ins Boot, sondern präferieren einen Lösungsanbieter wie uns, der das entsprechende Know-how aus der Praxis mitbringt.

Wie steht es um den Digitalisierungsgrad in den Unternehmen?

Sebastian Seitz: Offen gesagt ist Stand heute noch einiges zu tun: Die Lücke zwischen den aktuellen Möglichkeiten und ihrer Umsetzung klafft stark. Beispielsweise im Maschinenbau treffen wir immer noch häufig ein Abteilungsdenken an, das es im Sinne einer Digitalisierungsstrategie zu überwinden gilt.

Wie gehen die Berater bei der Prozessbeleuchtung vor?

Sebastian Seitz: In Form eines ‚Big Pictures‘ erarbeiten unsere Berater gemeinsam mit dem Kunden die aktuelle Ist-Situation. Hier wird im Team überlegt, gezeichnet und erste Ideen werden auf Papier gebracht. In Abstimmung mit den Anwendern stellen wir zunächst den Reifegrad in der Kommunikation der Systeme fest – beispielsweise manuell, digital oder integriert. Dabei berücksichtigen wir die Ziele der Unternehmen, denn diese bestimmen unsere konkreten Lösungsszenarien. Im Anschluss geben wir erste Empfehlungen, welche die Abläufe der Automatisierungstechnik nachhaltig verbessern können – auf Basis unserer offenen Softwaresysteme und der entsprechenden Standard-Schnittstellen. Dabei gilt unser Fokus dem Engineering mit Blick auf den gesamten Auftragsdurchlauf – von der Vorplanung über das Engineering bis hin zur Fertigung.

Welche Infos über ihr Unternehmen müssen die Besucher mit auf den Stand nehmen?

Sebastian Seitz: Die Basis zur Klärung der Ist-Situation ist die IT-Landschaft. Auf dieser Basis beschreiben wir nicht nur die Engineering-Systeme, sondern werfen konzeptionell auch einen Blick auf die Prozesse in ERP, PDM/PLM und Fertigung. Die Besucher des neuen Konzeptbereichs auf der Messe sollten natürlich die Ziele ihres Unternehmens kennen. Auf Basis der festgestellten Prozessqualität können wir erste Chancen aufzeigen. Nach der Messe gibt es ein Follow-up, in dem wir die Ergebnisse bereitstellen und dann natürlich offen sind für eine weitere Ausarbeitung der Lösungsansätze.

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