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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kooperation

Andrea Gillhuber,

Siemens und Capgemini entwickeln KI-native Fertigunglösungen

Siemens und Capgemini vertiefen ihre strategische Zusammenarbeit. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung KI-nativer Fertigungslösungen, die industrielle Prozesse effizienter, flexibler und nachhaltiger machen sollen. 

Von links: Cedrik Neike, CEO von Digital Industries und Mitglied des Vorstands der Siemens AG und Aiman Ezzat, CEO der Capgemini Group. © Siemens

Siemens und Capgemini bauen ihre langjährige Partnerschaft aus, um künftig gemeinsam digitale Fertigungslösungen zu entwickeln, bei denen künstliche Intelligenz von Beginn an integriert ist. Der Ansatz soll helfen, Produktionsprozesse zu optimieren, Entwicklungszeiten zu verkürzen und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Die Unternehmen konzentrieren sich auf 16 Kompetenzfelder und kombinieren ihre jeweiligen Stärken: Siemens bringt Industrie-Software, Automatisierung, Elektrifizierung und Nachhaltigkeitstechnologien ein, Capgemini ergänzt mit Ingenieurwissen, Branchenkenntnis und Erfahrung in der digitalen Transformation. Ein zentrales Element der neuen Lösungen sind orchestrierte KI-Agenten, sprich: Systeme, bei denen spezialisierte KI-Programme koordiniert zusammenarbeiten, um Abläufe in Entwicklung und Fertigung zu verbessern.

Die Kooperationspartner nennen drei Beispiele für einen erfolgreichen Einsatz der Lösungen: 

  • Airbus: Bis 2030 sollen an vier Standorten in den USA und Großbritannien Energieverbrauch und CO₂-Emissionen um 20 bzw. 85 % gesenkt werden.
  • Sanofi: Durch den Einsatz digitaler Chargenprotokolle sank die Fehlerquote um 80 %, die Überprüfungszeit um 70 %.
  • GravitHy: Die Digitalisierung industrieller Prozesse soll die Wasserstoffproduktionskosten um bis zu 10 % senken.
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Künftig wollen Siemens und Capgemini insbesondere in den Branchen Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Life Sciences sowie in den Zukunftsfeldern Wasserstoff und Wasserwirtschaft aktiv werden. Capgemini plant zudem, den Pool zertifizierter Experten für Siemens-Technologien weltweit auszubauen.

Statements der Kooperationspartner

„Für unsere Kunden ist Capgemini wie ein Kompass, der ihre Herausforderungen und Ziele genau kennt“, sagt Cedrik Neike, CEO von Digital Industries und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. „Siemens liefert den Antrieb: Technologien wie industrielle KI, digitale Zwillinge und Automatisierung. Gemeinsam navigieren wir unsere Kunden durch ihre digitale Transformation – schnell, präzise und mit einem klaren Blick in die Zukunft.“

Aiman Ezzat, CEO der Capgemini Group, ergänzt: „Die Kombination unserer Kompetenzen hilft unseren Kunden dabei, komplexe Situationen zu meistern und spürbaren Geschäftsnutzen zu erzielen – insbesondere durch effizientere Abläufe. Als führendes Unternehmen in der Verbindung der physischen und digitalen Welt helfen wir unseren Kunden, ihre Entwicklungs- und Fertigungsprozesse schnell und gezielt weiterzuentwickeln. Die Vertiefung unserer Partnerschaft zeigt unser gemeinsames Engagement für industrielle KI sowie eine zukunftsfähige intelligente Fertigung.“

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