VDMA
Jahresstart mit hohem Auftragsbestand
Der Maschinen- und Anlagenbau konnte seine Auftragsbücher im vergangenen Jahr ordentlich füllen und startet nun mit einem hohen Auftragsbestand ins Jahr 2022.
Real 32 % Auftragszuwachs verbuchen die Maschinen- und Anlagenbauer für das Jahr 2021. Das meldet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer VDMA. Demnach gelang den Unternehmen nach einem deutlichen Rückgang im Jahr 2020 im zweiten Corona-Jahr 2021 eine starke Aufholjagd: Die Inlandsbestellungen legten um 18 % zu, die Auslandsorders um 39 %. Preisbereinigt übertraf der Auftragseingang das hohe Niveau des konjunkturell guten Jahres 2018 um 7 %. VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann: »In der Folge sind die Unternehmen mit einem überdurchschnittlich hohen Auftragsbestand von 10,9 Monaten ins laufende Jahr gestartet. Das gibt Sicherheit, auch wenn die bestehenden Lieferengpässe noch eine ganze Weile andauern und die Abarbeitung der Aufträge erschweren werden.«
Starke Aufholjagd im vierten Quartal 2021
Im Dezember 2021 legten die Unternehmen nochmals an Tempo zu und verbuchten ein Orderplus von 21 %. »Dies ist besonders erfreulich, da das Bestellniveau im Dezember 2020 bereits recht hoch lag«, erläuterte Wortmann. Die Inlandsorders stiegen im Berichtsmonat um 15 %, die Bestellungen aus dem Ausland legten um 24 % zu. Aus den Euro-Ländern kamen dabei 15 % mehr Bestellungen, aus den Nicht-Euro-Ländern waren es sogar 28 % mehr Aufträge.
Für das gesamte vierte Quartal 2021 ergab sich somit ein Auftragszuwachs von 21 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Inlandsbestellungen erhöhten sich um 14 %, aus dem Ausland kamen 24 % mehr Aufträge. Die Euro-Länder erhöhten ihre Orders in diesem Zeitraum um 28 %, die Nicht-Euro-Staaten um 23 %.










