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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sanktionen im Russland/Ukraine-Konflikt

dpa | Andrea Gillhuber,

IHK gründet Task-Force für betroffene Unternehmen

Die Industrie- und Handelskammer in München hat eine Task Force für Unternehmen eingerichtet, die von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine direkt betroffen sind.

© Pixabay/CC0

Die 1200 in Russland tätigen bayerischen Unternehmen wollten schnell wissen, ob und wie Sanktionen auch sie treffen, teilte die IHK am Montag mit. Die rund 500 in der Ukraine tätigen bayerischen Unternehmen sorgten sich vor allem um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter dort. Viele Niederlassungen blieben vorerst geschlossen.

In der Wirtschaft gebe es großes Verständnis für harte Sanktionen gegen Russland. »Ein Krieg ist keine Basis für wirtschaftlich tragfähige Beziehungen«, sagte Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl.

Das mit Abstand größte Risiko für die bayerische Wirtschaft sei die Energieversorgung: 36 % der Erdöl- und Erdgasimporte Bayerns stammten aus Russland. Ausfallhilfen für deutsche Firmen mit Niederlassungen in der Ukraine oder Russland seien weniger dringend, zumal es für bestehende Projekte teilweise Bundesgarantien gebe.

2021 stand Russland für 1,6 % der bayerischen Exporte und für 3,0 % der Importe. Die Ukraine stand für 0,3 % des bayerischen Außenhandels.

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