Scada/Visualisierung
Iconics implementiert AutomationML
Der Scada-Anbieter Iconics hat die von deutschen Automobilfirmen initiierte AutomationML-Schnittstelle in sein Visualisierungstool Genesis64 implementiert. Die Integration von 3D-Konstruktions- und Simulationswerkzeugen schafft die Voraussetzung für effizientere Engineeering-Prozesse im Maschinen- und Anlagenbau.
Über die AutomationML-konforme Datenschnittstelle auf Basis der Collada-Standards 1.41 und 1.5 (COLLAborative Design Activity) können in beliebigen 3D-Design-, 3D-Architektur- oder auch 3D-CAD-Werkzeugen generierte Konstruktionen direkt in die Visualisierungssoftware Genesis64 überführt und unmittelbar dynamisch dargestellt werden.
Die Grundlage dafür sind die mit den einzelnen Objekten übertragenen geometrischen und kinematischen Informationen, die nach dem Import in die Visualisierungssoftware zur Verfügung stehen. Die integrierte Kollisions-Erkennung der 3D-Visualisierung und eine virtuelle Absicherung der Bewegungsabläufe einzelner Objekte ermöglicht zum Beispiel eine frühzeitige Korrektur der Anordnung von Robotern, Kränen oder Hubtischen im Hallenlayout.
2006 hat die Daimler AG zusammen mit Automatisierunganbietern und Hochschulen die AML-Initiative gestartet. Ziel war eine einheitliche Lösung für einen herstellerneutralen Austausch von Engineering-Daten in einer heterogenen Tool-Landschaft. Berücksichtigt wurden die Anforderungen von Engineering-Werkzeugen für verschiedene Disziplinen, zum Beispiel Mechanisches Design, Elektrisches Design, HMI-Entwicklung sowie SPS-Programmierung und Robotersteuerung.
Collada ist ein XML-basiertes, offenes Austauschformat zwischen 3D-Programmen, mit dem Modelle, Texturen und kinematische Informationen übertragen werden können.









