Zebra Technologies
Ein Blick auf die Supply Chain
Zebra hat die Supply Chain für das kommende Jahr genauer betrachtet: Demnach sollen Sensoren und feste Infrastrukturen eine entscheidende Rolle bei der Datenerfassung und damit in der Supply Chain spielen, überdies sind Investitionen in Automatisierungslösungen zu erwarten.
Wie Zebra Technologies voraussagt, werden Unternehmen der Lieferkette mit der Einführung mobiler Kommunikations- und Kollaborationstools beginnen. Damit sollen sich Mitarbeitern besser untereinander, mit Lieferanten, Kunden und Logistik-/Versandpartnern abstimmen können. Diese Tools werden laut Zebra zudem die Gesamtproduktivität und die Konformität der Arbeitsabläufe steigern. Um die Reaktionen auf Störfälle schneller und präziser zu gestalten, kommen überdies Technologien und Sensoren, sowohl in den Händen der Mitarbeiter als auch in der Infrastruktur der Distributionszentren, zum Einsatz. In Umgebungen mit begrenzter Personalverfügbarkeit werden Sensoren und feste Infrastrukturen eine entscheidende Rolle bei der Datenerfassung spielen. Fest installierte industrielle Scanner, intelligente Kameras und Bildverarbeitung sowie RFID werden ihren Weg in integrierte Lieferketten finden.
Investitionen in physische Automatisierungslösungen
Als weitere Neuerung sieht Zebra eine Umgestaltung der Lieferkette, die mit Investitionen in physische Automatisierungslösungen und neue Produktprofile, Verpackungsebenen und Vermarktungswege einhergeht. Drei Faktoren werden sich auf die Neugestaltung der Lieferkette auswirken: die Kundenerwartungen, die Kosten und die Bestände in stationären Geschäften. Die Kundenerwartungen werden den Service in Bezug auf das Sortiment und die Durchlaufzeit bestimmen. Zusätzlich wird die Kostenentwicklung die Prioritäten bestimmen. So führen beispielsweise höhere Kraftstoffkosten zu einem Anstieg der Transportkosten auf der Straße. Höhere Kapitalkosten führen zu einer zurückhaltenden Bevorratung von mehr als einem Mindest-Sicherheitsbestand. Die Ungewissheit wird mehr Unternehmen dazu veranlassen, gegebenenfalls Partnerschaften mit Drittanbietern einzugehen.
Fragmentierung der Lieferkette
Laut Zebra soll auch die Fragmentierung der Lieferkette zunehmen, insbesondere da sich die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette getestet wurde und sich als unzureichend erwiesen hat. Mit komplexeren und stärker fragmentierten Lieferketten wird die Zahl der Lieferkettenknoten zunehmen. Jeder Knotenpunkt verfügt über seine eigenen Daten in bestehenden Systemen. Die Entschlüsselung dieser lokalen Daten und der Zugriff darauf für eine End-to-End-Ansicht wird sich auf die Transparenz der Warenströme von der Herstellung bis zum Endverbraucher auswirken. Die Schließung von Transparenzlücken wird in Zukunft immer wichtiger, wenn nicht gar unumgänglich. Sich ändernde Beschaffungs- und Einkaufsmuster werden 2024 neue Inbound-Netzwerke und -Routen erfordern. Das Nearshoring der Produktion wird sich auf die Warenströme auswirken. Im Jahr 2024 werden von Regulierungsbehörden, Einzelhändlern, Verbrauchern und Herstellern neue Anforderungen an die Transparenz gestellt werden.
Zebra Technologies unterstützt Unternehmen bei der Überwachung und Beschleunigung von Arbeitsabläufen und gestaltet diese voraussehbar, indem sie ihre Mitarbeiter durch umfassende Visibilität, Vernetzung und Optimierungsprozesse stärkt. Das Portfolio von Zebra reicht von Software bis hin zu Innovationen in den Bereichen Robotik, maschinelles Sehen, Automatisierung und digitale Entscheidungsfindung.













