Staufen-Studie zu Industrie 4.0Schlechtes Zeugnis für Chefs, Mitarbeiter und die Politik

Die Unternehmensberatung Staufen hat im August und September 140 Unternehmen mehrheitlich aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektro- sowie der Automobilindustrie zum Thema Industrie 4.0 befragt. Zwei Erkenntnisse daraus: Sowohl die Chefs als auch die Mitarbeiter sind nicht gut vorbereitet und acht von zehn Unternehmen sehen sich beim Zukunftsthema Industrie 4.0 von der Politik allein gelassen.

4 von 13
4 Einfluss von Industrie 4.0 auf unternehmerische Faktoren
© Staufen
Flexibilität und Termintreue sind die vorherrschenden Faktoren, an die Unternehmer und Führungskräfte von deutschen Unternehmen denken, wenn sie sich mit dem Thema Industrie 4.0 beschäftigen. 78 Prozent sind überzeugt, dass ein smartes Unternehmen flexibler ist, 79 Prozent sehen eine Steigerung der pünktlichen Lieferung kommen. Aber auch das Kostenargument sticht: 70 Prozent der Unternehmen sind überzeugt, dass sich durch Industrie 4.0 die Kosten senken lassen. Knapp zwei von drei Unternehmen sehen es darüber hinaus als wahrscheinlich an, dass durch die smarte Fabrik die Qualität der Produkte steigen wird. 57 Prozent meinen, die Qualität des Service werde zunehmen. Immerhin die Hälfte aller Unternehmen erwartet aber Stand heute, dass sich die Produktvielfalt durch Industrie 4.0 nicht verändern wird.
4 von 13