Elektromechanik
Vipa und Lenze kooperieren bei neuem E/A-System
Auf der Hannover Messe warten die Firmen Vipa und Lenze mit einer Gemeinschaftsentwicklung auf: ein modulares, dezentrales E/A-System, das bei Vipa „SLIO“ heißt und mit den Steuerungssystemen 100V, 200V, 300S sowie 500S kombinierbar ist, und beim Antriebstechnik-Anbieter Lenze als „I/O-System 1000“ die Produktpalette erweitert.
Hohe Funktionalität bei äußerst kompakter Bauweise – so lautete die Entwicklungsvorgabe beider Kooperationspartner an das neue E/A-System. Herausgekommen ist ein Mechanikkonzept, das sich durch eine konzeptionelle Trennung von Elektronik und Installationsebene auszeichnet. Der Basis-Klemmenblock mit Rückwandbusankopplung und die verpolungssicher ausgelegte Elektronik sind modular, mit Schiebe-Steckmechanismus, aufgebaut. Dadurch lässt sich im Wartungsfall jedes Elektronikmodul einfach wechseln, ohne die Verdrahtung zu lösen. Die Anschlussebene ist in Treppenform ausgeführt, inklusive Zugfeder-Technologie und stehender Verdrahtung – eine Lösung, die bei Standardklemmen seit langem bewährt ist. Für die Verdrahtung selbst reicht ein einfacher Schraubendreher.
Die Standard-I/O-Module mit ihrer Anschlussmöglichkeit von acht 2,5mm²-Leitungen sind lediglich 12,5 mm breit. Dennoch ist es gelungen, das Beschriftungs- und Diagnosefeld mit den hell leuchtenden LEDs so zu konzipieren, dass die Module im Schaltschrank auch unter schlechten Lichtverhältnissen gut ablesbar sind. Jede Kanal-LED ist dabei eindeutig einem Beschriftungsfeld zugeordnet. Mittels des integrierten Rückwandbus sind bis zu 64 Module durch einfaches Stecken beliebig kombinierbar.
Neben den gängigen Feldbusanschaltungen, wie CANopen, Profibus und Modbus, sind auch Anbindungsmöglichkeiten für Industrial-Ethernet-Bussysteme, wie Ethercat und Profinet, vorgesehen. Darüber hinaus ist das System bereits für die Integration von Sicherheitsfunktionen und zum Anschluss von intelligenten Kopfstationen konzipiert.










