Elektromobilität
VDE zertifiziert erste Ladesteckvorrichtung
Das VDE-Institut hat in seinem Automotive-Testzentrum in Offenbach erstmals eine Ladesteckvorrichtung für Elektroautos zertifiziert. Das Ladekabel und die Infrastruktur-Steckdose der Firma Mennekes Elektrotechnik erhielten nach erfolgreicher Prüfung das VDE-Zeichen.
Die Ladesteckvorrichtung von Mennekes wurde nach dem systemübergreifenden Standard zur Ladung von Elektrofahrzeugen auf Basis der Anwendungsregel VDE-AR-E 2623-2-2 „Stecker, Steckdosen, Fahrzeugsteckvorrichtungen und Fahrzeugstecker - Ladung von Elektrofahrzeugen - Teil 2-2: Anforderungen an Hauptmaße für die Austauschbarkeit von Stift- und Buchsensteckvorrichtungen" konstruiert. Damit entspricht das Ladesystem den Sicherheitsaspekten und der Kompatibilität für unterschiedliche Ladebetriebsarten und Ladestationen.
Auf Initiative und nach Entwürfen der Firma Mennekes hat die im VDE verankerte Normungsorganisation DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE gemeinsam mit der Automobil- und Elektroindustrie sowie den Energieversorgern eine Anwendungsregel entwickelt und bei der internationalen Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission) eingereicht.
Die Anwendungsregel schafft damit die Grundlage für die internationale Standardisierung der sogenannten „Typ 2-Steckvorrichtung", die sowohl den Sicherheitsaspekt als auch die Kompatibilität für die unterschiedlichen Ladebetriebsarten berücksichtigt. Typ 2 Ladesteckvorrichtungen sind für Ladeströme bis 63 Ampere und bereits für zukünftige Anwendungen, wie intelligentes Energiemanagement mit bidirektionaler Energieübertragung, geeignet. Damit können Elektrofahrzeuge Teil des intelligenten Stromnetzes „Smart Grid" werden.










