Tsubaki
Weltweit kleinste Rollenkette
Mit der ‚Epsilon Chain Stainless Steel Series (Modell RS6)‘ ist Tsubaki nach eigenen Angaben ein Quantensprung in der Miniaturisierung gelungen. Die Rollenkette bietet eine Teilung von nur 1,905 mm.
Für Anwender, die bisher auf eine Rollenkette in ihrem Antrieb aufgrund von unzuverlässiger Kraftübertragung, Positionierungenauigkeit und unzureichende Gelenkigkeit verzichten mussten, hat Tsubaki die Epsilon-Kette im Angebot. Mit ihrer Teilung von nur 1,905 mm unterbietet die Mini-Rollenkette die bisher kleinste Standardkette des Herstellers, Modell RS11 mit einer Teilung von 3,7465 mm, um mehr als die Hälfte. Dies eröffnet in der Antriebstechnik Anwendungen, die bisher Riemen oder Drähten vorbehalten waren. Als gängige Form der Kraftübertragung kamen sie beispielsweise in medizinischen Geräten oder in den Endeffektoren von Industrierobotern zum Einsatz. Allerdings hat sich die Kraftübertragung in diesen Geräten als nicht zuverlässig erwiesen, weil das Durchrutschen der Drähte unter Last problematisch war. Hingegen lassen sich mit der neuen Kette in solcher Mechanik größere Kräfte über längere Distanzen übertragen.
Trotz ihrer winzigen Abmessungen besteht die Kette aus allen wesentlichen Elementen einer klassischen Rollenkette wie Innenlasche, Außenlasche, Bolzen, Buchsen und Rollen. Alle Komponenten sind aus hochwertigem Edelstahl gefertigt, so dass die Kette auch in aggressiven, korrosiven Umgebungen einsetzbar ist. Die innere Weite der Innenlaschen zueinander beträgt 1,27 mm und der Rollendurchmesser 1,19 mm. Das Gewicht liegt bei 17 g/m. Zudem bietet die Minikette eine schlupffreie Kraftübertragung sowie eine Mindestzugfestigkeit von 0,36 kN. Im Gegensatz zu Drahtseilen oder Riemen besteht bei engen Umschlingungen kein Risiko von Verformung oder Bruch. In Extrusions-Anwendungen verhindert die hohe Steifigkeit der Kette ein Durchbiegen während der Vor- und Rückwärtsbewegungen.










