Remote I/O-Systeme

Inka Krischke,

Platz sparen im Schaltschrank

Nur 11,5 mm sind die Module des neuen Remote I/O-Systems 'u-remote' von Weidmüller breit - und damit die schmalsten am Markt erhältlichen, wie das Unternehmen im Rahmen einer Pressekonferenz Anfang September erläuterte.

© Weidmüller

Eine steckbare Anschlussebene ermöglicht den schnellen Anschluss von Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Leitungen. Der Anschluss erfolgt über ein rüttelsicheres Push-In- Anschlusssystem. Die Anschlussreihe ist einreihig ausgelegt, so dass sich die Zuordnung zu den Schaltbildern beim Verdrahten und beim Service einfach gestaltet.

Nicht nur jedes Modul, auch jeder Kanal besitzt eine eigene LED, was sowohl Modul- als auch Kanaldiagnosen vereinfacht. Mit den in Standardfarben aufleuchtenden, frontseitig platzierten LEDs erkennt der Anwender auf einen Blick den Status der Module oder nimmt Diagnosen des I/O-Systems vor. Ein im Bus-Koppler integrierter Web-Server dient dem Prüfen vor Ort oder aus der Ferne: Dabei erfolgen die Diagnose, die Simulation von Eingängen oder auch das Forcen der Ausgänge vor Ort ohne spezielle Software, ein Standard-Browser genügt.

Da 'u-remote' die Versorgung für Ein- und Ausgänge durch zwei hoch belastbare 10-A-Strompfade trennt, ist ein selektives Abschalten möglich, Einspeisemodule werden gespart. Zudem genügt eine Einspeisung, da das System über einen Versorgungspfad verfügt, der den Betrieb von 64 Modulen mit einer einzigen Einspeisung am Koppler ermöglicht.

Der Stationsbus arbeitet mit bis zu 256 DI/DOs in 20 µs. Das Remote I/O-System wird auf Tragschienen montiert und arbeitet im Temperaturbereich von -20 bis +60°C.

Das Remote I/O-System mit Ethernet- sowie USB-Schnittstelle umfasst derzeit Feldbuskoppler für Profibus DP V1, Profinet IRT, Ethercat und Modbus TCP. Ethernet/IP, Devicenet und CANopen sollen ab 2014 verfügbar sein.

Die Vermarktung von 'u-remote' läuft seit Anfang Oktober 2013.

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