VDE-Analyse Arbeitsmarkt
Elektroingenieure kaum von Arbeitslosigkeit betroffen
Nach Aussagen des Verbandes Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE), bewegt sich die Zahl der arbeitslosen Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik trotz der Wirtschaftskrise auf niedrigem Niveau.
Der VDE errechnete aus den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit eine Arbeitslosenquote von 2,3 % für Elektroingenieure. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 betrug die Quote 1,9 %. Wie der Verband weiter berichtet, arbeiten die Entwicklungsabteilungen in Elektrounternehmen trotz Kurzarbeit größtenteils unvermindert weiter.
Unternehmen fehlt es an Ingenieuren für Zukunftsfelder E-Mobility und E-Efficiency
Im Rahmen einer parallelen Umfrage fand der VDE zudem heraus, dass 97 % seiner 1300 Mitgliedsunternehmen, Hochschulabsolventen und Young Professionals in der Elektro- und Informationstechnik nach wie vor gute Berufschancen einräumen. "Vor allem für die großen Zukunftsfelder E-Mobility und E-Efficiency werden Elektroingenieure benötigt", konstatiert VDE-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer.
Für 93 % der befragten Unternehmen und Hochschulen wird sich der internationale Wettbewerb um Fachkräfte der Elektro- und Informationstechnik weiter verschärfen. Acht von zehn Unternehmen glauben nicht, dass sie ihren Bedarf an Fachkräften zukünftig ausreichend decken können. Insbesondere für die Bereiche Planung/Projektierung/Engineering und Forschung/Entwicklung werden Elektroingenieure gesucht.










