Harting
Die Krise überwunden
Harting legte zur Hannover Messe die Halbjahreszahlen vor und präsentierte mit Han-Yellock einen neuen Industriesteckverbinder.
Aufgrund des vom kalendarischen Jahr abweichenden Geschäftjahres legte Harting zur Hannover Messe schon die Halbjahreszahlen vor. Traditionell gilt das Unternehmen damit als ein erster Indikator für die Entwicklung der Branche. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 erwirtschaftete das Unternehmen weltweit einen Umsatz von 188 Mio. €, im Vorjahr waren es 169 Mio. € bei einem Jahresumsatz von 325 Mio. €. In Deutschland legten die Umsätze um 7 Mio. € zu, in Asien um 6 Mio. €, und auch in Amerika erhöhte sich der Umsatz um 3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
In Europa ohne Deutschland liegt Harting ebenfalls 3 Mio. € über dem Vorjahr. Insgesamt bedeutet das eine Steigerung von 11,2 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008/2009. Dietmar Harting, persönlich haftender Gesellschafter, blickt deshalb optimistisch in die Zukunft: „Wir haben die Krise gemeistert", ist er sich sicher und hofft, vielleicht schon wieder in diesem Jahr das Niveau von 2008 zu erreichen.
Der Han-Yellock
Als Weltneuheit präsentierte der Firmenchef den Han-Yellock, einen Industriesteckverbinder der sich durch individuelle Konfigurationsmöglichkeiten und ein Verriegelungssystem auszeichnet.
Die Grundidee des Steckers beruht darauf, dass der Stecker von beiden Seiten - von der Maschinen- wie von der Leitungsseite aus - montiert und umgebaut werden kann. Eine Anpassung an neue Anforderungen sei damit jederzeit möglich.
Vorteil für den Anwender: Eine Verlagerung der Anschlüsse aus dem Schaltschrank in den Steckverbinder, was zu einer effektiven Potenzialvervielfachung führt. "Der Steckverbinder entlastet damit den Schaltschrank, erleichtert zudem die Montage und verhindert Fehler, die bei der Montage im Schaltschrank provoziert werden", ergänzt Philip Harting, Vorstand Connecitivity & Networks, die Aussagen seines Vaters.











