Weidmüller-Gruppe
500 Mitarbeiter sollen entlassen werden
Die Weidmüller-Gruppe reagiert auf die anhaltende Schwäche wichtiger Absatzmärkte und wird weltweit rund 15 Prozent der Stellen streichen.
Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Situation will Weidmüller die internen Strukturen den Marktgegebenheit anpassen. In Zahlen ausgedrückt heißt dies: Das Unternehmen rechnet auf Konzernebene für 2009 mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr zwischen 20 und 25 Prozent auf rund 400 Mio. €. Als Konsequenz sollen weltweit 500 bis 550 der insgesamt 3850 Stellen abgebaut werden. Am Stammsitz Detmold sind voraussichtlich gut 200 Arbeitsplätze davon betroffen.
Nicht sparen will Dr. Joachim Belz, Sprecher des Vorstandes, im Bereich der Entwicklung und Technologie: „Die Aufwendungen in Forschung und Entwicklung sowie die Investitionen in neue Produkte verbleiben auf hohem Niveau", heißt es in der Erklärung des Unternehmens. Zudem will das Unternehmen weltweit verstärkt lokal entwickeln und produzieren, um die Märkte vor Ort schneller und bedarfsgerechter bedienen zu können.









