Bildverarbeitung / Vision Systeme
Stemmer Imaging meldet Rekordumsatz
Mit einem Umsatzanstieg um rund 55 Prozent - von 35,7 auf 55,2 Millionen Euro - hat der Bildverarbeitungstechnik-Lieferant Stemmer Imaging sein Geschäftsjahr 2010/11 (1. Juli bis 30. Juni) abgeschlossen.
Der Umsatz des deutschen Stammhauses wuchs sogar um 70 Prozent - von 21,3 auf 36,2 Millionen Euro. In Frankreich, Großbritannien und der Schweiz ist das Unternehmen mit Niederlassungen vertreten.
Christof Zollitsch, Geschäftsführer der deutschen Muttergesellschaft, führt die unerwartet positive Entwicklung einerseits auf die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland, Europa sowie weltweit zurück. "Man muss ein vorliegendes positives Umfeld aber auch nutzen können", betont er. In der Krisenzeit hatte Stemmer die Vertriebsaktivitäten erheblich intensiviert und dadurch in unterschiedlichen Märkten viele neue Projekte und Anwendungen gewonnen.
Einen wesentlichen Anteil am Unternehmenserfolg hat aus Zollitschs Sicht, dass der während der Finanz- und Wirtschaftskrise trotz deutlichem Umsatzrückgang vorhandene Mitarbeiterstamm gehalten und später sogar noch ausgebaut wurde. "Weitere Investitionen, etwa in unser Logistikzentrum, ein neues Schulungszentrum und andere Räumlichkeiten sowie eine ausgewogene Einkaufs- und Lagerhaltungs-Strategie haben beim einsetzenden Aufschwung dazu geführt, dass wir von der starken Nachfrage extrem profitiert haben", führt er aus.
An eine Wiederholung oder gar eine weitere Fortsetzung der erreichten Steigerung im Geschäftsjahr 2011/12 glaubt Zollitsch nicht: "Prognosen des VDMA und anderer Organisationen sagen zwar ein stabiles Wachstum voraus, von dem Stemmer Imaging auch weiterhin stark profitieren sollte", erläutert er. "Die Frequenz an Neuprojekten lässt sich aber in diesem Jahr sicherlich nicht wiederholen."










