Bildverarbeitung
GenICam-Standard überarbeitet
Auf der Fachmesse Vision 2010 veröffentlichte die European Machine Vision Association (EMVA) die Version 2.1 der herstellerübergreifenden Softwareschnittstelle GenICam.
Anzeige
Mit GenICam (Generic Interface for Cameras) strebt die EMVA eine hardwareunabhängige Programmentwicklung an. In der neuen Version besteht die Schnittstelle aus vier Modulen:
- Über die Gen-API (Application Programming Interface) lassen sich GenICam-kompatible Kameras unabhängig vom Kamerahersteller und der verwendeten Kommunikationsschnittstelle - wie GigE-Vision oder USB - konfigurieren. In der Version 2.1 erweitern ein Tutorial und zusätzliche Utility-Klassen diese API.
- Das Modul SFNC (Standard Feature Naming Convention), das Kameraeigenschaften vereinheitlicht, unterstützt jetzt GigE-Vision in Version 1.2.
- Als Reaktion auf Nutzerkommentare wurde der für Bilderfassung zuständige Transport Layer (GenTL-Spezifikation) klarer beschrieben.
- Neu hinzugekommen ist ein Modul zur Steuerung von GenICam-konformen Camera-Link-Kameras über die Gen-API.
Seit 2006 verfügbar, unterstützen aktuell rund 70 Firmen den GenICam-Standard.










