Bildverabeitung
FPGAs entlasten die CPU
National Instruments (NI) stellt ein Camera-Link-Adaptermodul für die Automations-Plattform PXI vor. In Verbindung mit einer NI-FlexRIO-FPGA-Karte entsteht eine Lösung für die Integration von Bildverarbeitung, Steuerung und Regelung auf FPGAs (Field-Programmable Gate Arrays).
In dem System übernehmen die FPGAs auch die Verarbeitung und Analyse von Bilddaten in Echtzeit, wobei die CPU kaum oder gar nicht mehr belastet wird. Laut Hersteller kann diese Technik benutzerdefinierte Hardware ersetzen und ist besonders für datenintensive Bildverarbeitung bei hohen Geschwindigkeiten geeignet. Die grafische Programmierung der FPGA-Hardware erlaubt außerdem eine schnelle Entwicklung. In den FPGAs lassen sich auch parallele Bildverarbeitungs- Algorithmen umsetzen wie die Fast-Fourier-Transformation (FFT), Schwellwertberechnungen oder Filtermodule.
Die Karte ist laut Hersteller ideal geeignet für die optische Kohärenztomografie oder für Steuersysteme zur Ausrichtung von Lasern und Sortier- Anwendungen. Die Module unterstützen Kameras mit Camera- Link-Schnittstellen in Base-, Medium- oder Full-Konfiguration. In der Full-Konfiguration können Sensoren mit zehn Taps mit bis zu 85 MHz ausgelesen werden.










