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Fraunhofer, Hugo Geiger Preis, Ultrakompaktes Fluoreszenz Mikroskop, René Berlich
© Dirk Mahler / Fraunhofer
Insektenaugen mögen seltsam wirken, aber so klein sie sind, sie sehen viel und im wahrsten Sinne des Wortes facettenreich. Technisch betrachtet überträgt hier eine Vielzahl nebeneinander angeordneter Objektive jeweils einzelne Teilbereiche, die schließlich zu lückenlosen Bildern zusammengefügt werden. Mit nach diesem Vorbild gestalteten mikrooptischen Systemen beschäftigte sich René Berlich vom Fraunhofer- Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in seiner Masterarbeit. Er entwickelte ein integriertes Beleuchtungsmodul für diese Mikroskope, die bequem in die Hosentasche passen und erweiterte die Systeme sogar in ihrem bestehenden Ansatz: Dank seiner Arbeit erhöhte sich ihr Auflösungsvermögen und sie machen nun noch kleinere Strukturen sichtbar. Erstmals lassen sich mit ihrer Hilfe auch Fluoreszenzsignale untersuchen.
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