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Sehr praxisorientiert war die dritte Keynote von Dr. Bernd Kosch von Fujitsu. Er berichtete, wie ein Hersteller von Turbinenblättern von Windkraftanlagen neuronale Netze zur Qualitätssicherung einsetzt. Da die Turbinenblätter nur in kleiner Zahl hergestellt werden, war hier die Herausforderung, dass auch nur wenige Datensätze für das Training vorliegen. Die Methode des „Transfer Learning“ mithilfe eines Faltungsnetzes führt dennoch zu einer hohen Fehler-Erkennungsrate und einer deutlichen Zeit- und Kosteneinsparung von circa 80%.
