
Leadframes werden durch Folgeverbundstanzen aus einem Endlos-Materialband herausgetrennt und in nachfolgenden Verfahren zu Metall-Kunststoff-Verbundbauteilen weiterverarbeitet. Für die maschinelle Bestückung mit SMD-Elektronikbauteilen können Leadframes mit filigransten Steg- beziehungsweise Schlitzbreiten ausgelegt sein. Zur Überwachung ihrer Fertigungsqualität eignet sich das Koordinatenmessgerät Optiv Classic 443 von Hexagon Manufacturing Intelligence. Mit seinem bildverarbeitenden Vision-Sensor ermöglicht es die automatisierte optische Messung von Leadframes von der Bemusterungsphase bis hin zur Serienprüfung großer Stückzahlen. Zunächst erfolgt die Definition der Lage des Leadframes im Arbeitsvolumen der Messmaschine. Nach wenigen Mausklicks errechnet die PC-DMIS-Funktion ‚QuickAlign‘ automatisch eine optimale Werkstückausrichtung anhand der selektierten Geometrie-Elemente. Dank ‚QuickFeature‘ erkennt die Messsoftware ‚PC-DMIS CAD‘ bei der Messablauferstellung automatisch den Elementtyp, während der Anwender den Mauszeiger über das CAD-Modell bewegt. Mit einem Klick wird das erkannte Element in die Messroutine übernommen. Bei der anschließenden Ausführung der Messroutine misst ‚MultiCapture‘ gleichzeitig alle Geometrien, die innerhalb eines Kamera-Bildfeldes liegen und optimiert den gesamten Messablauf. Mit einer hochauflösenden CMOS-Kamera in Verbindung mit einem 10× CNC-Motorzoom erfasst das Koordinatenmessgerät die zu prüfenden 2D-Geometrien der Leadframes mit Subpixel-Genauigkeit. Die Beurteilung der Leadframes erfolgt durch einen Vergleich der Messpunkte mit CAD-Daten.
