
Mit dem iBase MI811 bietet Fortec ein SoC-Motherboard im Formfaktor Mini-ITX (170 mm × 170 mm). Ausgestattet mit Intels Embedded-Prozessoren, basierend auf der Goldmont-Mikroarchitektur, weist das SoC eine geringe Verlustleistung von 6 W auf. Während der zum Einsatz kommende Pentium-N4200 mit vier Kernen aufwartet, in der Grundtaktfrequenz 1,10 GHz besitzt und bei Bedarf eine Burst-Frequenz von 2,50 GHz zur Verfügung stellt, bietet der alternativ einsetzbare Celeron-N3350 zwei Kerne. Er taktet mit 1,10 GHz und offeriert auf Anforderung einen Burst von 2,40 GHz. Beide Prozessoren besitzen einen L2-Cache mit 2 MByte sowie integrierte HD Graphics 500 (N3350) beziehungsweise 505 (N4200). Die neunte Generation der Intel HD Graphics ist in der Lage, drei Displays unabhängig voneinander zu bedienen, und ist die erste integrierte GPU für Intel-Atom-basierte Prozessoren, die auf der Gen9-Grafik-Engine basiert.
Sie unterstützt OpenGL, DirectX-12, Direct3D-12, OpenCL-2.0, HLSL-Shader-Model-5.1 sowie Vulkan-1.0. Das Board nutzt für die Display-Ausgabe die Interfaces HDMI, 2nd-HDMI (oder DVI-D) sowie eDP (oder 24-bit-dual-channel-LVDS). Das iBase MI811 ist als ATX-konforme sowie als 12- bis 24-V(DC)-Version erhältlich.
