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Artikel und Hintergründe zum Thema

Fraunhofer-Projekt 'SmartDe’s@Work'

Lukas Dehling,

Smart Devices für eine digitale Produktion

Das Konsortium 'SmartDe’s@Work' ist im Januar mit dem Ziel gestartet, Smart Devices im Produktionsumfeld nutzbringend einzusetzen. Dafür erhält das Projekt jetzt Unterstützung von der Bayerischen Forschungsstiftung.

Im Projekt 'SmartDe’s@Work' steht die Vernetzung von Mensch, Maschine und produktionsnahen IT-Systemen im Vordergrund.

© Universität Stuttgart IFF / Fraunhofer IPA, Foto: Rainer Bez

An dem Konsortium ‘SmartDe’s@Work – Smart Devices in der Produktion’ sind zwei Bayreuther Fraunhofer-Teams beteiligt: die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und die Gruppe Prozessinnovation des Fraunhofer IPA. Das im Januar 2017 gestartete Projekt erhält von der Bayerischen Forschungsstiftung den Zuschlag für eine Förderung in Höhe von über 750.000 Euro zur Umsetzung von digitalen Technologien in industriellen Fertigungsprozessen. Das Ziel: In den nächsten zwei Jahren Smart Devices, etwa Smartphones, Tablets, Smart Watches oder VR- und AR-Brillen, im Produktionsumfeld nutzbringend einzusetzen.

Hierfür soll die optimale Kombination aus Software- und Hardwarekomponenten Produktionsprozesse durch eine interaktive und intuitive Informationsverarbeitung unterstützen – sowohl bei der Arbeitsvorbereitung als auch während der Produktion. Dafür wollen die Fraunhofer-Teams Smart Devices durch eine Middleware-Plattform an bestehende Produktionssysteme anbinden. Dadurch will das Projektteam die Integrationshürden bei ihrer Nutzung verringern und die Übertragbarkeit auf vielfältige Anwendungsfälle gewährleisten.

Zeit- und ortsunabhängige Produktionssteuerung

Smart Devices ermöglichen eine zeit- und ortsunabhängige Produktionssteuerung, etwa in den Bereichen Auftragsfreigabe, Bereitstellung von Betriebsdaten oder Umplanung von Produktionsaufträgen. So lassen sich Produktionsprozesse digital optimieren, eine Qualitätsüberwachung, -steuerung und –sicherung anhand von Echtzeitdaten implementieren sowie eine für Industrie 4.0 erforderliche Prozessflexibilität erreichen.

Neben den beiden Fraunhofer-Projektgruppen wirken am Projekt die Entwicklungspartner CamLine und Vogler Engineering sowie die Anwenderunternehmen Rehau, Bittner Werkzeugbau, BKW Kunststoff und Federnfabrik Dietz mit. Gemeinsam sollen vielfältige Herausforderungen für den Einsatz von Smart Devices identifiziert, geeignete Lösungsstrategien entwickelt und im Rahmen eines Demonstrators implementiert werden.

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