Schneider Electric
Eine Software – alles im Griff
Schneider Electric stellte auf der SPS IPC Drives 2016 'Wonderware Prometheus' vor - ein Konfigurationswerkzeug zur Definition, Programmierung und Dokumentation sämtlicher Komponenten eines industriellen Automatisierungssystems.
Die Verwaltung von Steuerungsstrategien, Code und Standards über viele SPS- und SCADA/HMI-Systeme hinweg stellt für Unternehmen eine große Herausforderung mit hohem Arbeitsaufwand dar. Ein Problem, das Schneider Electric jetzt lösen will: Wonderware Prometheus ist eine universelle Konfigurationslösung, die den Steuercode für die gesamte Leittechnik, vom Bediensystem über die SPS bis hin zur I/O-Ebene, programmiert und dokumentiert. Damit geht die Lösung über die Fähigkeiten vorhandener Steuerungs- und SCADA/HMI-Software hinaus. Denn bisher waren in den Unternehmen viele unterschiedliche Editoren im Einsatz, speziell in Anlagen mit Steuerungen unterschiedlicher Hersteller. Dafür soll jetzt ein Werkzeug genügen. „Prometheus ist ein wichtiger Durchbruch. Ein Werkzeug, mit dem sich ohne Einschränkungen das gesamte Automatisierungssystem konfigurieren und verwalten lässt“, sagt Rupert Krümpel, Sales Manager für Wonderware Software bei Schneider Electric.
Hersteller- und Plattformunabhänging
Mit einer offenen Hochsprachen-Programmierumgebung lassen sich fast sämtliche leittechnischen Komponenten konfigurieren – unabhängig vom Hersteller oder der Plattform. Anwender sind nicht darauf angewiesen, etwa die Programmierung von Allen-Bradley, Modicon, Siemens oder Raspberry Pi zu beherrschen. Dabei konnten lediglich die Systeme nicht berücksichtigt werden, die keine Schnittstelle offenlegen. „Obwohl der Steuercode unabhängig von der Ziel-Plattform entwickelt wird, gibt es bei der Funktionalität keinerlei Einschränkungen“, so Rupert Krümpel.
„Einmal fertiggestellt, wird der Code anschließend von der Hersteller-Software compiliert, die sowohl die Validierung als auch den Download in die Hardware übernimmt. Der in Prometheus entwickelte Code kann daher alle speziellen Leistungsmerkmale der jeweiligen Plattform nutzen.“ Hierfür nutzt Schneider Electric die APIs der Programmiersoftware des jeweiligen Hardware-Herstellers, um die Logik aus Prometheus zu validieren und in die Hardware zu laden. Darüber hinaus bietet Prometheus Vorlagen, sogenannte Templates, wodurch eine Wiederverwendung des Codes gewährleistet werden soll.
Ein Multiuser-Framework sorgt dafür, dass alle am Engineering Beteiligten Anwender immer auf dem aktuellen Projektstand sind. Da jede Steuerungseinheit als modulare Komponente aufgebaut wird, sind die Arbeitsabläufe in Prometheus flexibel. Die Arbeiten können wahlweise auf der obersten Ebene mit der Definition der Prozesse oder am unteren Ende mit der Konfiguration der Eingangs-/Ausgangsebene beginnen.

Was steckt hinter 'Prometheus'?
Schneider Electric stellte auf der SPS IPC Drives 2016 Wonderware Prometheus vor – ein Konfigurationswerkzeug für sämtliche Komponenten eines industriellen Automatisierungssystems. Was es damit auf sich hat, erläutert Rupert Krümpel, Sales Manager bei Wonderware.
Immer auf aktuellem Stand
Ein Multiuser-Framework sorgt dafür, dass alle am Engineering Beteiligten Anwender immer auf dem aktuellen Projektstand sind. Da jede Steuerungseinheit als modulare Komponente aufgebaut wird, sind die Arbeitsabläufe in Prometheus flexibel. Die Arbeiten können wahlweise auf der obersten Ebene mit der Definition der Prozesse oder am unteren Ende mit der Konfiguration der Ein-/Ausgangsebene beginnen. Eine eingebaute Grob-Simulation ermöglicht Tests und Validierung. Die Software ist ab Januar 2017 verfügbar. Eine eingebaute Grob-Simulation ermöglicht Tests und Validierung. Die Software ist ab Januar 2017 verfügbar.










