Abschluss des Geschäftsjahres

Andreas Knoll | Meinrad Happacher,

Maxon Motor mit Rekordergebnis im Jahr 2010

Mit einem Rekordergebnis hat die Maxon-Motor-Gruppe das Geschäftsjahr 2010 abgeschlossen. Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr beurteilt das Unternehmen verhalten optimistisch.

Die Geschäftsleitung von Maxon Motor (von links): Jürgen Mayer (Präsident des Verwaltungsrats), Dr. Karl-Walter Braun (Controlling), Eugen Elmiger (Vorsitzender der Geschäftsleitung, Sales & Marketing), Armin Lederer (Operations) und Ulrich Claessen (Entwicklung)

© Maxon Motor

Nach dem auch für Maxon wirtschaftlich schwierigen Jahr 2009 mit einem Umsatzrückgang von 16 Prozent gegenüber 2008, hat der im zentralschweizerischen Sachseln ansässige Antriebshersteller 2010 deutlich zugelegt. Der Gruppenumsatz stieg gegenüber 2009 um 23,6 Prozent auf 306,6 Mio. Schweizer Franken. Mit einem Cashflow (Betriebserfolg plus Abschreibungen) von 40,8 Mio. Franken (13,3 Prozent des Gruppenumsatzes) konnte Maxon alle Investitionen aus eigenen Mitteln tätigen. Ende 2010 beschäftigte das Unternehmen gut 1850 Mitarbeitende (174 mehr als im Vorjahr), davon rund 1050 in Sachseln.

»Im Jahr 2010 haben wir dank der Anstrengungen aller Mitarbeitenden ein neues Rekordergebnis erzielt«, betonte Hauptaktionär Karl-Walter Braun. Die monatlichen Auftragseingänge seien 2010 regelrecht in die Höhe geschnellt, nachdem im Vorjahr noch Kurzarbeit eingeführt werden musste. Doch wider Erwarten erholte sich die Wirtschaft relativ schnell und wesentlich besser als angenommen. Innerhalb der Maxon-Motor-Gruppe wuchsen die Absatzmärkte Schweiz, USA, Deutschland und Niederlande in absoluten Zahlen am stärksten. Medizintechnik (45 Prozent) und Industrieautomatisierung (28 Prozent) machten mehr als zwei Drittel der gesamten Absatzmärkte aus.

In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag der Umsatz über dem Vorjahr. Die weiteren Aussichten beurteilt Maxon positiv. Zwar bereiten laut Braun vor allem der starke Franken und die hohen Rohstoffpreise Sorgen. »Wir sind aber zuversichtlich, dass wir diese Herausforderungen bewältigen können«, sagte er. »Wir gehen mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft.«

Andreas Knoll, Markt&Technik

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