Jenny Science
Kompakte Antriebstechnik für Produktionsmaschinen
In Produktionsanlagen ist Platz oft Mangelware. Maschinen und Apparate werden daher kleiner und kompakter gebaut. Das wirkt sich auch auf die darin verbaute Antriebstechnik aus. Jenny Science bietet für diesen Fall ein Baukastensystem an.
In Produktionsanlagen ist Platz oft Mangelware. Maschinen und Apparate werden daher kleiner und kompakter gebaut. Das wirkt sich auch auf die darin verbaute Antriebstechnik aus. Jenny Science bietet für diesen Fall ein Baukastensystem an.
Entwicklung fokussiert auf Leichtbau mit kompakten Abmessungen
Aufgrund dieser Anforderungen setzt das Unternehmen Jenny Science bei der Entwicklung neuer Antriebskomponenten unter anderem auf eine kompakte Bauweise. So auch beim Servocontroller XENAX. Laut Unternehmen handelt es sich dabei um den Kleinsten am Markt mit integrierter funktionaler Sicherheit nach TÜV SIL 2, PL d, Cat. 3. Die kompakten Motoren erlauben es Konstrukteuren, Maschinen und Automaten kleiner und platzsparender zu bauen. Speziell bei längeren Fahrwegen ist der Platzbedarf von Linearmotor-Achsen von Jenny Science im Verhältnis zum Fahrweg äußerst klein. Mit dem Leichtbau ist weniger ‚Leermasse‘ in Bewegung. Dies bedeutet kürzere Taktzeiten, weniger Vibrationen, weniger Lärm und geringere Energieaufnahme.
Qualitätsüberwachung integriert mit Forceteq
Beim patentierten und mit dem Zentralschweizer Innovationspreis ausgezeichneten Forceteq-Verfahren führen die Linearmotor-Schlitten nicht nur ihre programmierten Bewegungen aus, sondern ‚spüren‘, wenn etwas nicht stimmt. So kann beispielsweise bei der Taster- oder Schalterfabrikation bereits während der Montage die Schaltcharakteristik aufgezeichnet und geprüft werden. Ein Fehler wird somit bereits beim Montageprozess erkannt.
Das Herzstück ist ein Kalibrierverfahren, das es ermöglicht, Kräfte feinfühlig ohne zusätzlichen Kraftsensor zu erfassen. Diese Forceteq-Technologie wurde komplett in Software auf dem XENAX-Servocontrollern implementiert. Damit kann auf externe Prüfeinrichtungen wie Kameras, Sensoren oder manuelle Sichtprüfung verzichtet werden.
Für noch präzisere Kraftmessung von < 0,5 N kann ein beliebiger DMS-Kraftsensor über den kalibrierbaren Signateq-Messverstärker direkt an den Servocontroller angeschlossen werden. Es ist keine weitere Auswerteelektronik erforderlich. Der Servocontroller liefert für jeden Bearbeitungsprozess sein eigenes Kraft-Weg Diagramm.
Neuer miniatur Hohlwellen-Direktantrieb erweitert den Baukasten
Der eigenentwickelte Direktantrieb ROTAX Rxhq basiert auf der Magnetfluss-Technologie von Windradgeneratoren. Daraus resultiert ein hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl. In Zahlen bedeutet dies ein um Faktor 2 bis 3 größeres Drehmoment bei gleichem Bauvolumen im Vergleich zu einem konventionellen Servomotor. Bei kompakten Servoantrieben ist oft ein Getriebe erforderlich, um das gewünschte Drehmoment zu erreichen, beim ROTAX Rxhq kann auf das Getriebe verzichtet werden. Dies bedeutet kein Verschleiss und damit höchste Präzision über die gesamte Lebensdauer. Der Antrieb ist wartungsfrei und enthält keine Schmiermittel.
Weiter ist die Reaktionszeit wesentlich kürzer als bei Getriebemotoren. Dieser Aspekt wird verstärkt durch ein geringes Massenträgheitsmoment, welches hohe Beschleunigungswerte erlaubt. Dies bedeutet kürzere Taktzeiten und höhere Produktivität, speziell bei High-Speed Anwendungen. Die durchgehende Hohlwelle von ø 12mm bietet Raum für Kabel, Vakuum- oder Druckluftleitungen, Laserstrahlen, Glasfasern und andere Medien. Das Anschlusskabel besteht aus nur einer Leitung und bietet Vorteile beim Platzbedarf der Kabelführung. Dank dem präzisen, vorgespannten Doppellager auf dem Frontflansch erreicht der Antrieb eine hohe Steifigkeit mit hoher axialer Momentaufnahme.













