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Artikel und Hintergründe zum Thema

Forschungsprojekt 'Autoples'

Davina Spohn,

Fahrzeug parkt und tankt selbständig

Forscher haben im Rahmen des Projektes 'Autoples' ein Fahrzeug entwickelt, das von allein fahren und parken kann. Dank eines automatisierten Laderoboters ist es auch in der Lage, sich selbst aufzuladen.

Der im Projekt 'Autoples' entwickelte Ladestecker findet automatisch die Wagenbuchse.

© AUTOPLES

Forscher des FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie haben in einem Projektvideo ihre Vision des autonomen Fahrens der Zukunft präsentiert. Danach fahren und parken die Fahrzeuge von morgen nicht nur autonom, sondern steuern auch automatisch die nächste freie Ladesäule an und laden ihren Akku auf. Hierzu haben die Wissenschaftler im Projekt 'Autoples' (steht für "Automatisiertes Parken und Laden von Elektrofahrzeug-Systemen") ein Elektrofahrzeug mit vier Laserscannern und Radsensoren zu einem autonom einparkenden Auto umgebaut.

"Derart umgerüstete Elektroautos bieten dank ihrer Charakteristik, integrierten IT und Elektronik beste Voraussetzungen für das automatisierte Fahren, verdichtendes Parken und Rangieren ohne GPS und aufwändige Kamerasysteme", erläuterte Prof. Johann Tomforde des Stuttgarter Unternehmens TransEnergyPartners, er ist Initiator und Verbundkoordinator von 'Autoples'. In der Kombination aus digital vernetztem Parken und Laden sieht Tomforde noch viel Potenzial für neue Geschäftsmodelle und Systemprozesse von Flottenkunden, etwa in der City- Logistik oder beim Carsharing.

Im Verbundprojekt 'Autoples' haben sich fünf KMU und Institute zusammengeschlossen. Dazu gehören neben den Forschern des FZI in Karlsruhe die Unternehmen CTC Cartech Company (Böblingen), IPT (Weil am Rhein), Lapp Systems (Stuttgart) und TransEnergyPartners (Stuttgart). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt mit 2,3 Mio. Euro gefördert.

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