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Artikel und Hintergründe zum Thema

Studienpreis für Elektromobilität

Jan Bihn,

Drive-E-Gewinner 2011 stehen fest

Am 15. Februar zeichneten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer Gesellschaft insgesamt fünf Studenten mit den Drive-E-Studienpreisen aus. Von den ausgezeichneten Arbeiten behandeln drei das Thema Antriebstechnik.

Drive-E-Preisträger und -Geber vereint: (hinten v.l.n.r.) Fraunhofer-Vorstand Prof. Ulrich Buller, Michael Reiter, Mareike Hübner und BMBF-Staatssekretär Dr. Georg Schütte. (vorn v.l.n.r.) Peter Keil, Marcus Walter und Oliver Wallscheid.

© Fraunhofer

Die Initiatoren hatten den Drive-E-Preis erstmals im Jahr 2010 vergeben. Neu ist diesmal die Einteilung in zwei Kathegorien: In der Kategorie „Diplom- und Masterarbeiten“ teilen sich Mareike Hübner und Michael Reiter, beide von der RWTH Aachen, den ersten Preis für ihre Diplomarbeiten zur Entwicklung eines Antriebsumrichters für Elektroantriebe. Über den zweiten Preis darf sich Peter Keil von der TU München für seine Diplomarbeit zur Entwicklung eines Computermodells für Lithium-Ionen-Batterien freuen.

In der Kategorie „Studien- und Bachelorarbeiten“ erhielt Marcus Walter (TU Kaiserslautern) den ersten Preis mit einer Studienarbeit über die Fahrdynamik mit Radnabenmotoren. Der zweite Preis geht an Oliver Wallscheid von der Universität Paderborn mit seiner Bachelorarbeit zur Verbesserung von Elektromotoren.

Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, und Prof. Ulrich Buller, Forschungsvorstand der Fraunhofer Gesellschaft, überreichten die Preise. Dotiert sind die ersten Plätze mit je 5.000 Euro - beziehungsweise 3500 Euro pro Person, wenn sie geteilt wurden. Für die zweiten Plätze erhalten die Gewinner je 2.000 Euro. Die Verleihung des Studienpreises ist ein Höhepunkt der DRIVE-E-Akademie, die vom 14. bis zum 18. Februar in Berlin stattfindet. Eine Woche lang erhalten hier rund 50 ausgewählte Studierende aus ganz Deutschland die Gelegenheit, sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität zu informieren, Netzwerke aufzubauen und praktische Erfahrungen im Umgang mit dieser Zukunftstechnologie zu sammeln.

Der Drive-E-Studienpreis prämiert herausragende studentische Arbeiten aus deutschen Universitäten oder Fachhochschulen, die innovative Beiträge zur Weiterentwicklung der Elektromobilität leisten. Beteiligen können sich Studierende und Absolventen der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder verwandter Themengebiete. Für 2011 wurden insgesamt 33 Bewerbungen aus den Themenbereichen Antrieb, Batterie, Netzintegration, Fahrzeugkonzepte und Energiemanagement eingereicht. Staatssekretär Dr. Schütte: „Ich wünsche mir, dass der Drive-E-Studienpreis noch mehr junge Menschen dazu motiviert, sich mit dem Feld der Elektromobilität zu beschäftigen.“

 

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