Maschinen- und AnlagenbauVDMA dämpft die Erwartungen für 2019
Auf der Wirtschaftspressekonferenz des VDMA hat Verbandspräsident Carl Martin Welcker die Produktionsprognose für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau gesenkt. Grund seien die schwelenden Handelsstreitigkeiten zwischen den großen Wirtschaftsblöcken der Welt.

… die Vereinigten Staaten knapp gegenüber die Volksrepublik China verteidigen. Der Verband geht davon aus, dass amerikanische Kunden auch in diesem Jahr unter anderem in die Automatisierung ihrer Produktion investieren. Allerdings lassen die positiven Effekte der US-Unternehmenssteuerreform allmählich nach. Auf dem zweitgrößten Einzelmarkt China rechnet der VDMA ebenfalls mit einer schwächer werdenden wirtschaftlichen Dynamik. Jedoch sollte der Wille der chinesischen Regierung, den Masterplan „Made in China 2025“ umzusetzen, für weitere Investitionen und damit für Exportchancen sorgen. „Über allem schwebt aber die Gefahr eines sich weiter verstärkenden Handelsstreits zwischen China und den USA“, schränkte Welcker ein. „Wir hoffen auf eine baldige De-Eskalation der Lage.“
