Prognose angehobenSiemens verdient deutlich mehr
Im abgelaufenen 2. Quartal des Geschäftsjahres 2023 konnte Siemens seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdreifachen.

Siemens Healthineers verzeichnet im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Rückgang von 14 % im Auftragseingang. Zurückzuführen ist dieser auf die stark rückläufige Nachfrage bei Corona-Antigen-Schnelltests im Diagnostics-Geschäft, das zudem Belastungen von 77 Mio. Euro (ohne Personalrestrukturierung) in Zusammenhang mit seinem Transformationsprogramm verzeichnete. Umsatzwachstum verzeichnet die Sparte hingegen in den Varian-, Imaging- und Advanced-Therapies-Geschäften. Diese reichten jedoch nicht aus, um das Ergebnis positiv zu beeinflussen: Das Ergebnis ging von 875 Mio. Euro (Q2/22) auf 288 Mio. Euro (Q2/23) zurück. Daneben wurde die Profitabilität durch Wertminderungen und andere Belastungen in Höhe von insgesamt 329 Mio. Euro beeinträchtigt. Die Belastungen sind auf eine Managemententscheidung zur Neuausrichtung bestimmter Aktivitäten des Advanced-Therapies-Geschäfts sowie durch Kostensteigerungen insbesondere bei Beschaffung und Logistik zurückzuführen.
