NachwuchswettbewerbSieger von 'Jugend forscht 2018' gekürt
Die Gewinner des Bundesfinales von 'Jugend forscht 2018' stehen fest: Ende Mai zeichnete Bundesbildungsministerin Anja Karliczek die Talente aus. Die Sieger aus Technik, Informatik, Geo- und Raumwissenschaften und Physik samt Sonderpreisträger in einer Bilderstrecke.

Den dritten Platz im Fachgebiet Technik erlangte in diesem Jahr Alice Höfler. Sie beschäftigte sich in ihrem Projekt mit der Verschmutzung der Luft durch Feinstaub. Wesentliche Feinstaubquellen sind der Straßenverkehr und Industrieanlagen, doch auch gewöhnliche Öfen emittieren mikrometerfeine Staubpartikel. Hier setzt das Forschungsprojekt von Höfler an: Sie entwarf einen Filter, der im Schornstein befestigt wird und den Ofenrauch vom Feinstaub reinigt. Der Rauch strömt dabei durch einen Wasservorhang. Auf diese Weise werden die Staubpartikel aus dem Gas herausgewaschen. Die Jungforscherin erprobte das Konzept mit einem selbst gebauten Kachelofen und ermittelte die Feinstaubkonzentrationen vor und hinter dem Filter mit eigens konstruierten Sensoren. Im Ergebnis konnte ihr Filter durchschnittlich rund 70 Prozent des Feinstaubs aus dem Rauch entfernen.
