Sonderpreis bei 'Jugend forscht'Gymnasiasten entwickeln Ladenetz für Elektroautos

Bislang existiert in Deutschland kein flächendeckendes Ladenetz für Elektroautos. Abhilfe soll 'Anchar' schaffen, eine Idee von Leonard Sondermann, Felix Ulonska und Moritz Kunz vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster.

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Preisträger Max Asenow, Tina Munkewitz und Milena Wiegand
© Stiftung Jugend forscht

'Preis der Bundesbildungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit 2019' für Max Asenow (18), Tina Munkewitz (18) und Milena Wiegand (18):

Mithilfe fluoreszierender Farbstoffe können lebenswichtige Proteine in Zellen markiert und deren Stoffwechsel so sichtbar gemacht werden. Milena Wiegand, Max Asenow und Tina Munkewitz synthetisierten zwei neue Fluoreszenzfarbstoffe – Mataoblau I und Mataoblau II. Mit diesen färbten sie Bakterien, Krebszellen und pflanzliche Proben. Unter dem Fluoreszenzmikroskop konnten sie sehen, dass in den verschiedenen Zelltypen unterschiedliche Eiweißstoffe blau markiert wurden: In den Bakterien sammelten sich die Farbstoffe an den Zellpolen, bei den Krebszellen im Bereich um den Kern. Die Auswertung der Analysedaten war schwieriger als erwartet. Die Jungforscher entwickelten daher eine Software, mit der sich die Daten schneller und einfacher verarbeiten lassen.

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