Beck IPC, Hirschmann, NXTGN, SMC
Ein IoT-Gemeinschaftsprojekt
Vier Wochen hat sich ein Team aus Spezialisten von Beck IPC, Hirschmann, NXTGN und SMC gegeben, um ein IoT-Projekt umzusetzen. – Das Resultat ist zu sehen auf dem Stand von Beck IPC in Halle 9.
Das Team aus vier Spezialisten setzte sich zum Ziel, ein Handling-System über eine Cloud fernzusteuern. Das System sollte dabei selbstlernende Algorithmen verwenden, die eine vorausschauende und automatische Instandhaltung ermöglicht.
Den Grundstock des Projektes – das Handling-System – stellte SMC zur Verfügung. Hirschmann konzipierte die Infrastrukturlösung, in der mit Hilfe der TSN-Technologie Daten unterschiedlicher Priorität und mit unterschiedlichen Protokollen ohne gegenseitige Beeinflussung sicher übertragen werden. Diese Plattform ermöglicht die gleichzeitige Nutzung eines Netzwerks durch Videotechnik und Steuerungstechnik. Beck IPC entwickelte die Cloud-Technologie, mit der die Kommunikation vom Sensor zur Cloud und auch die Steuerung der Maschine via Smartphone ermöglicht wurde. Die NXTGN-Komponenten bereiten die in die Cloud gelieferten Daten auf, um Services wie den Digitalen Zwilling und eine Integration in CRM- und ERP-Serviceprozesse mit Zugriff auf Echzeit-IoT-Daten bereitzustellen. Als Ergebnis ist es so möglich, mittels Predictive-Maintenance-Algorithmen sowohl Fertigungsaufträge als auch Service-Einsätze automatisch abzuleiten. Schöner Nebeneffekt: Mit Hilfe der Business Analytics-Lösung von Microsoft – Power BI – lassen sich aussagekräftige Analysen sowohl über Maschinendaten der Vergangenheit darstellen, aber auch Prognosen mittels der Machine-Learning-Algorithmen visuell erstellen.
Die Maschine ist über das IoT-Protokoll von Beck IPC mit einem Server in Frankfurt verbunden. Bedienen lässt sie sich per Smartphone, welches ebenfalls via IoT mit dem Server verbunden ist. Die Sensoren des Smartphone reagieren auf die Bewegungen der Hand und übertragen dies in Echtzeit an die Cloud. Von dort werden sie an das Positioniersystem von SMC weitergeleitet und die Bewegungen entsprechend ausgeführt.
Ein digitaler Zwilling wird mittels AR-Brille an der Maschine dargestellt. Alle Informationen sind bereits cloudbasiert mit einem CRM-System gekoppelt, um schnell auf Kundenwünsche beziehungsweise Störungen reagieren zu können.










