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Engineering direkt in der Cloud

26. November 2019, 16:30 Uhr   |  Günter Herkommer

Engineering direkt in der Cloud
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Sven Goldstein, Beckhoff: „Mit Twincat Cloud Engineering lassen sich auch global verteilte Steuerungssysteme einfach aus der Ferne bedienen und warten.“

Beckhoff stellt zur SPS 2019 ‚Twincat Cloud Engineering‘ vor. Die neue Lösung erlaubt eine Instanziierung und Verwendung der existierenden Engineering- und -Runtime-Produkte des Verler Unternehmens direkt in der Cloud.

Der Zugriff auf ‚Twincat Cloud Engineering‘ erfolgt einfach über die Beckhoff-Webseite, das heißt außer einem Webbrowser sind keine zusätzlichen Softwarekomponenten erforderlich. Registrierte Anwender können auf diese Weise sogar über bisher nicht geeignete Plattformen, wie etwa Tablet-PCs, mit der Twincat-Entwicklungsumgebung arbeiten.

Die Kommunikation aus der virtuellen in die physikalische Welt mit einer realen Steuerungshardware kann laut Sven Goldstein, Produktmanager Connectivity & IoT bei Beckhoff, wahlweise über Secure ADS oder ADS-over-MQTT erfolgen: „Die Datenverbindung wird hierbei über Standard-Sicherheitsmechanismen wie TLS mit Zertifikaten abgesichert.“

Einziger Unterschied des Cloud-basierten Engineering gegenüber der konventionellen Vorgehensweise ist die Verwendung einer virtuellen Maschine statt eines lokalen Engineering-PC. Der Anwender müsse sich so nicht an eine neue Software­umgebung gewöhnen, sondern könne weiterhin in seiner gewohnten Entwicklungsumgebung arbeiten kann. Weiterer Vorteil der Lösung: Die Installation und Vorhaltung unterschiedlicher, auf die individuelle Maschinengeneration zugeschnittener Softwareversionen auf dem eigenen PC entfällt. Stattdessen sind verschiedene Cloud-Engineering-Instanzen mit verschiedenen Versionsständen verwendbar; der Zugriff erfolgt aus der Ferne und nach Bedarf.

Als Projektablage dient ein Source Code Control Repository, auf das direkt aus dem Engineering heraus zugegriffen werden kann. Goldstein hierzu: „Über moderne Source-Control-Funktionalitäten können Git-basierte Systeme problemlos angebunden und zur Verwaltung des Automatisierungsprojekts verwendet werden. Die Multi-User-Funktion ermöglicht hierbei den einfachen und nahtlosen Zugriff auf das Source Control Repository ohne tiefgehendes Fachwissen des Anwenders.“

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