Stromverteilung

Inka Krischke,

Einzug der Intelligenz

ETA rüstet sich für die Industrie 4.0: Im Zuge einer Pressekonferenz stellte das Unternehmen Stromverteilungssysteme mit integrierter Intelligenz und Integrations­möglichkeiten in Managementsysteme vor.

Bringt Transparenz in die Anlage: das Stromverteilungssystem 'Modul 18plus' in Kombination mit dem intelligenten IO-Link Device 'CPC10 IO'.

© ETA

Als "schlafenden Riesen" in Sachen Industrie 4.0 bezeichnete Erich Fischer, Leiter der Sparte Industry, Energy & Equipment bei ETA Elektrotechnische Apparate, das Stromverteilungssystem 'Modul 18-plus'. Das Stromverteilungssystem ist eine kompakte Verdrahtungslösung für alle Last- und Signalleitungen der 24-V(DC)-Steuerspannung, egal ob dezentrale Energieverteilungen oder zentrale Anlagenkonzepte. Der Stromverteiler, der sich mit verschiedenen Schutzschaltern und Sicherungsautomaten von ETA bestücken lässt, beinhaltet ein komplettes Mon­tage- und Stromverteilungssystem in Push-in-Technologie für die Hut­schienen-Montage. Das System bietet eine vollwertige 80-A-Potenzialver­teilung der 24-V(DC)-Steuerspannung. Für den schnellen, modularen Aufbau besteht das Modul aus drei ­unterschiedlichen Basis-Komponenten im Rastermaß 13 mm: einem ­Einspeisemodul, einem Anschluss­modul für die Aufnahme einpoliger Schutzschalter sowie einem Signal­modul mit grüner Anzeige-LED für den 'Gut-Zustand' des Signal­kreises.

Mit der Kombination aus dem Stromverteiler-Modul und dem steckbaren IO-Link Device 'CPC10 IO-S1' bringt ETA zudem Transparenz in das System.

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Kommunikation via IO-Link

Direkt nach dem Einschalten startet der automatische Datenaustausch zwischen dem steckbaren elektronischen Sicherungsautomaten 'ESX50D-S' und dem IO-Link Device 'CPC10 IO-S1'. Dieses überträgt die Statusmeldungen je Lastkreis, Überlast oder Kurzschluss sowie alle Messdaten (etwa Systemspannung, Lastspannung oder Laststrom) direkt an den angeschlossenen IO-Link Master. Dabei ist der Datenaustausch unabhängig vom Hersteller des verwendeten IO-Link Masters, da die Schnittstelle standardisiert und eindeutig definiert ist. Es ist somit problemlos möglich, das Gerät an ein bestehendes IO-Link-System anzuschließen und sofort in Betrieb zu nehmen.

Sobald das IO-Link Device mit dem IO-Link Master verbunden wird, erhält es die erforderlichen Parameter zum Betrieb der elektronischen Sicherungsautomaten und überträgt sie an die angeschlossenen Geräte. Dadurch verfügen die Sicherungsautomaten jederzeit über die aktuellen Daten. Der Controller kann mit maximal 16 elektronischen Sicherungsautomaten kommunizieren. Diese Kommunikation umfasst neben der Übertragung der aktuellen Messwerte vom IO-Link Device zum Master auch die Steuerung und Parametrierung der Geräte durch die übergeordnete Steuerung. Der Maschinenbediener erhält dadurch neben dem Überblick über seine 24-V(DC)-Stromverteilung bei einem auftretenden Fehler den direkten Zugriff auf die elektronischen Sicherungsautomaten. Dies umfasst neben dem Ein- und Ausschalten des elektronischen Sicherungsautomaten ebenso dessen Rücksetzen und Wiedereinschalten im Fehlerfall. Darüber hinaus stellt der elektronische Sicherungsautomat Informationen zur Art der Auslösung bereit. Damit erleichtert er die Fehlersuche und verringert die Stillstandzeiten der Anlage.

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