ESA-Raumsonde RosettaSolarstrom für Extrembedingungen

Zehn Jahre ist die Raumsonde Rosetta der Europäischen Weltraumorganisation ESA bereits im All unterwegs. Nach 31 Monaten in einer Art Winterschlaf versorgen die Solarzellen der Sonde nun wieder alle Systeme mit Energie. Den Strom produzieren Siliziumzellen für Extrembedingungen der Heilbronner Azur Space Solar Power.

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Leiterplatte von Tecnotron für die High-Tech-Kamera in Rosetta
© Tecnotron
... kam ebenfalls Technik 'made in Germany' zum Einsatz: Design und Elektronik der in Rosetta verbauten Hightech-Kamera stammen von Tecnotron aus Weißensberg. Die besondere Herausforderung bei der Entwicklung der Leiterplatten für die Kamera war die Befestigung des 15 x 30 mm großen ungehäusten CCD-Chips. Unterschiedliche thermische Ausdehnungskoeffizienten von Chip und herkömmlicher Leiterplatte hätten auf dem Mars eine zu große mechanische Spannung erzeugt, die den Sensor zerstört hätte. Erst durch einen sehr speziellen Multilayer-Verbundaufbau aus Polyimid und Molybdän und eine zwischen Leiterplattenoberfläche und CCD-Chip zusätzlich aufgebrachte Kompensationsfläche aus Invar gelang es, die mechanische Belastung ins 'Innere' der Leiterplatten zu verlagern - weg vom CCD-Sensor.
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