Beckhoff
Leichtes Plus im Krisenjahr
Beckhoff konnte den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr leicht steigern und erwartet ein kräftiges Wachstum. Deshalb baut das Verler Unternehmen seine Produktionskapazitäten weiter aus.
Hans Beckhoff, geschäftsführender Inhaber des gleichnamigen Unternehmens.
© BeckhoffEin leichtes Umsatzplus von 2 % auf 923 Mio. Euro (2019: 903 Mio. Euro) verzeichnet Beckhoff im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 und erwartet für das laufende Jahr zweistellige Wachstumsraten. Die Zahl der Mitarbeiter stieg weltweit um 3,5 % auf 4500. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung belaufen sich auf 70 Mio. Euro.
»Für 2021 zeichnet sich eine sehr positive Geschäftsentwicklung mit aktuell zweistelligen Wachstumsraten ab, die Weltwirtschaft befindet sich in vielen Bereichen auf einem sehr dynamischen Wachstumspfad! Daher ist in diesem Jahr der Ausbau unserer Produktionskapazitäten und die Steigerung der Produktivität besonders wichtig. Außerdem werden wir unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Ausbildung mit voller Intensität weiter fortsetzen«, fasst Hans Beckhoff, geschäftsführender Inhaber, die geplanten Aktivitäten für das laufende Geschäftsjahr zusammen.
Für die Regionen Deutschland und Europa verzeichnet das Unternehmen ein einstelliges Minus, welches im Wesentlichen auf die zurückgegangenen Zulieferungen in den Serienmaschinenbau zurückzuführen ist. Dies liegt vor allem im Investitionsgüterbereich begründet, so das Unternehmen. Nordamerika erzielte ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.
Um das erwartete Wachstum im laufenden Geschäftsjahr zu bewältigen, plant das Unternehmen Erhöhung der Produktionskapazität um bis zu 30 % in einzelnen Produktbereichen.











