ipf electronic

Stefan Kuppinger,

Sensor-APP: Mehrwert oder Marketing?

In letzter Zeit schießen Technik-Apps wie Pilze aus dem Boden. Was ist dran an Software wie der Sensor-APP von ipf electronic? Die Redaktion sprach darüber mit Christian Fiebach, Assistent der Geschäftsleitung.

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Christian Fiebach, ipf electronic: „Nach iPad und iPhone machen wir unsere Sensor-APP auch auf anderen Smartphone-Plattformen verfügbar.“

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Herr Fiebach, was unterscheidet die APP von einfachen Links auf ihre Homepage, zum Beispiel auf den Online-Shop oder den Download-Bereich?

Unsere App für Industrie-Sensoren bietet zunächst einmal einen Überblick über das Produktspektrum in einem für die Displays von Smartphones und iPads angepaßten Format. Auch das übliche Zoomen zur besseren Lesbarkeit ist bei unserem App nicht notwendig. Das vereinfacht die Nutzung der App. Der Anwender kann zudem über ein Suchfeld in spezifischen Produktgruppen blättern und sich schnell einen Überblick verschaffen. Außerdem signalisiert eine Art „Ampelfunktion“, ob die Produkte verfügbar sind. Darüber hinaus ermöglicht unsere App den direkten Zugriff auf Betriebsanleitungen und Datenblätter, was für die Anwendung in der Praxis von Vorteil sein kann.

Welchen Mehrwert haben diese Funktionen?

Ein Elektriker auf der Inbetriebnahme, der dringend Daten eines Sensors benötigt, wird es zu schätzen wissen, wenn alle Informationen nur einen Griff zum Mobiltelefon oder iPad weit entfernt sind. Benötigt er trotzdem noch Unterstützung von einem Spezialisten, muss er lediglich seine Postleitzahl im App eingeben und erhält sofort einen unserer Ansprechpartner in seiner Nähe. Das ist nicht nur Service, sondern echter Mehrwert.

Gehören iPad und iPhone denn zur Standardausrüstung eines Instandhalters?

Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens ComScore besitzen mittlerweile 23 Prozent aller Verbraucher ein Smartphone. Zusammen mit Tablet-PCs verändern diese Geräte nicht nur die Informationswelt, sondern auch das Arbeitsumfeld – auch das eines Instandhalters. Ich gehe davon aus, dass sinnvolle Angebote wie unsere App in der Praxis zunehmend Anwendung finden.

Welche Features planen sie noch zu implementieren?

Auf der Messe zeigen wir unsere App für den Einsatz auf Smartphones und Tablet-PCs von Apple. Dabei wird es nicht bleiben. Wir planen die APP auch auf Android zu portieren. Welche weiteren Features wir in Zukunft noch implementieren werden, hängt sicherlich auch vom Feedback und den Wünschen unserer Kunden ab.

Wieviele Downloads haben Sie seit der Freischaltung Ende August registriert?

Seit der Bereitstellung wird unsere App täglich im Durchschnitt von sechs Interessenten herunter geladen. Wenn man den recht speziellen Nutzerkreis bedenkt und dass wir noch auf Apple-Geräte eingeschränkt sind, sehe ich diese Entwicklung sehr positiv.

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