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Artikel und Hintergründe zum Thema

Akquisition

Lukas Dehling,

Kistler Gruppe übernimmt MES-Anbieter

Die Kistler Gruppe hat den MES-Anbieter IOS übernommen. Das Ziel der Akquise: Die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand abdecken – vom Sensor bis hin zur Produktionsplanung und -steuerung.

Rolf Sonderegger (re.), CEO der Kistler-Gruppe, und Dr. Heinrich Offergeld, bisheriger Inhaber und Geschäftsführer IOS GmbH, freuen sich über die künftige Zusammenarbeit.

© Kistler

Produkte für die integrierte Qualitätssicherung in der verarbeitenden Industrie gehören bereits zum Portfolio von Kistler. Durch die Übernahme einer MES-Softwarelösung will Kistler nun einen Schritt weiter gehen. „Eine eigene MES-Lösung zur durchgängigen Verknüpfung der Unternehmensführung mit der Produktionsebene ist für uns als Lösungsanbieter von strategischer Bedeutung“, so Rolf Sonderegger, CEO Kistler Gruppe. „Unsere Kunden werden in Zukunft von einer modularen Komplettlösung mit Monitoring-,  Steuerungs-und Reporting-Funktionen für die gesamte Wertschöpfungskette profitieren.“ Der Fokus liegt vorerst auf Anwendungen in der Kunststoffverarbeitung. Später soll die MES-Kompetenz auf weitere Geschäftsfelder ausgedehnt werden. „IOS ist ein langjähriger Partner, mit dem uns viele gemeinsame Kunden und erfolgreiche Projekte verbinden“, so Rolf Sonderegger.

Austausch mit RWTH Aachen

Doch Ziel der Akquisition ist nebst Know-how-Gewinn auch der Aufbau eines entsprechenden Kompetenzzentrums. Dieses wird den bestehenden engen Austausch mit dem renommierten wissenschaftlichen Institut  an der RWTH Aachen vertiefen, dem Denkplatz für Industrie 4.0. Um die Kistler Produktentwicklung im Bereich Industrie 4.0 und IoT (Internet-of-Things) voranzutreiben, ist der Ausbau des Standorts bereits in Planung.

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