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Artikel und Hintergründe zum Thema

Endress+Hauser

Inka Krischke,

Gute Zahlen krönen das Jubiläumsjahr

Endress+Hauser feierte 2023 den 70. Geburtstag der Firmengruppe, leitete den Wechsel an der Spitze ein und verbucht gute Zahlen bei Auftragseingang, Umsatz, Gewinn und Beschäftigung im Jubiläumsjahr. Die geprüften Zahlen gab es nun in der Bilanzmedienkonferenz.

© Endress+Hauser

Die Leitung der Firmengruppe als CEO übernahm zum Jahresbeginn Dr. Peter Selders, der bisher Geschäftsführer des Product Centers für Füllstands- und Druckmesstechnik war. Matthias Altendorf wechselte als Präsident in den Verwaltungsrat. »Unser gemeinsames Ziel ist, Endress+Hauser gut aufzustellen für künftige Generationen«, betonte Altendorf, und Selders erklärte, er werde das Familienunternehmen mit »Langfristigkeit im Denken und Handeln« weiterentwickeln.weit schaffen.

Dr. Peter Selders, neuer CEO von Endress+Hauser (links), und Matthias Altendorf, der als Präsident in den Verwaltungsrat wechselte.

© Endress+Hauser

Endress+Hauser startete 2023 mit einem rekordhohen Auftragsbestand, während die wirtschaftliche Dynamik in der zweiten Hälfte des Jahres spürbar nachließ. Dennoch entwickelte sich das Geschäft besser als erwartet. »Unser organisches Wachstum war so kräftig, dass weder die negativen Währungseinflüsse noch der Wegfall unseres Russlandgeschäfts uns zu stark gebremst haben«, berichtete Altendorf. Der Nettoumsatz der Firmengruppe stieg 2023 um 11 % auf 3,719 Mrd. Euro. »Wechselkurseffekte haben uns 3,9 % Wachstum gekostet«, erläuterte CFO Dr. Luc Schultheiss. Alle Branchen und Regionen trugen zur guten Entwicklung bei. In Europa und Amerika wuchs das Geschäft überdurchschnittlich. Die größte Dynamik zeigte sich im Nahen Osten. Die USA lösten China als umsatzstärksten Markt ab, dahinter folgte – mit einigem Abstand – Deutschland.

Sämtliche Kernbranchen verzeichneten gutes Wachstum, nur die chemische Industrie in Europa entwickelte sich vor dem Hintergrund hoher Energiepreise schwach. Endress+Hauser lieferte 2023 weltweit mehr als 2,9 Mio. Sensoren und Systeme aus. Während sich das Geschäft mit Prozessmesstechnik stark entwickelte, litt die Labormesstechnik weiter unter dem Ende des pandemiebedingten Nachfrageschubs. Ebenfalls rückläufig war das Sensorgeschäft, das auch zyklische Branchen wie die Gebäudetechnik einschließt.

Weil Material- und Personalaufwand langsamer wuchsen als der Umsatz, legte das Betriebsergebnis um 20,3 % auf 573 Mio. Euro zu. Die Umsatzrendite verbesserte sich trotz höherer Kosten für Zinsen und Fremdwährungsabsicherung um 0,6 Punkte auf 14,4 %. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 14,5 % auf 408,7 Mio. Euro.

260,6 Mio. Euro investierte die Firmengruppe vergangenes Jahr in Gebäude und Anlagen, ein Plus von 8,4 %. In fünf Jahren flossen aus eigenen Mitteln 1,131 Mrd. Euro in eine bessere Infrastruktur und leistungsstarke Netzwerke. Derzeit sind Vorhaben im Umfang von 570 Mio. Euro geplant. Die größten Projekte betreffen die Standorte Maulburg (Deutschland), Suzhou (China), Jena (Deutschland), Shanghai (China), Greenwood (Indiana/USA) und Waldheim (Deutschland).

Rund 7,2 % des Umsatzes – 267,6 Mio. Euro – wandte die Firmengruppe für Forschung und Entwicklung auf, 10,4 % mehr als 2022. Ende 2023 zählte die Firmengruppe 16.532 Beschäftigte, 715 mehr als vor Jahresfrist. Vor allem in der Produktion kamen neue Stellen hinzu.

Für das laufende Jahr zeigte sich der CEO verhalten zuversichtlich. »Auftragseingang und Nettoumsatz haben sich in den ersten drei Monaten positiver entwickelt als erwartet. Aber das Wachstum ist noch nicht breit abgestützt«, berichtete Peter Selders. Nach Jahren mit doppelstelligem Raten erwartet der Firmenchef ein Plus im einstelligen Bereich. 300 Stellen will das Unternehmen welt

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