Pepperl + Fuchs
Distanzsensor stark miniaturisiert
Pepperl+Fuchs stellte den nach eigenen Angaben "weltweit kleinsten Distanzsensor seiner Art" vor. Was das Besondere ist, erläutert Produktmanager Sebastian Pesch.
Herr Pesch, Pepperl+Fuchs präsentiert die Baureihen 'R100' und 'R101' als "Vertreter einer neuen, zukunftsorientierten Produktarchitektur" – was steckt dahinter?
Pesch: Innerhalb einer Baureihe bekommt der Kunde eine durchgängige Lösung: In montagekompatiblen Gehäusebauformen bieten die Serien sowohl detektierende als auch messende Optosensoren – von Einweg-Lichtschranken über Reflex-Lichtschranken mit Polfilter, mit Vordergrundausblendung oder zur Detektion transparenter Objekte, über energetische Reflex-Lichttaster und solche mit Hintergrundausbelendung bis zu messenden Lichtschranken und Distanzsensoren.
Darüber hinaus ist es uns gelungen, erstmals in diesen kleinen Standardbauformen Distanzsensoren zu integrieren. Und: Unabhängig vom Funktionsprinzip sind alle Sensoren mit IO-Link ausgestattet.
Was ist zur Lasertechnologie zu sagen?
Pesch: Alle Sensoren sind je nach Aufgabenstellung mit einer 'PowerBeam'-LED oder einer neuartigen Lasertechnologie verfügbar. Diese Lasertechnologie kombiniert die Vorteile von LED-Sensoren mit denen herkömmlicher Laserdioden und ermöglicht dadurch optimierte Arbeitsabstände sowie eine präzise Detektion auch kleiner Objekte.
Was haben Anwender davon?
Pesch: Anwender können die Lasersensoren wie LED-Sensoren einsetzen. Durch ihre lange Lebensdauer steigt die Verfügbarkeit in der Maschine, und der Einsatztemperaturbereich von -40 bis 60 °C erschließt neue Anwendungsmöglichkeiten für Lasersensoren.
Was verbirgt sich hinter der 'Multi-Pixel-Technologie (MPT)'?
Pesch: Die von uns vermarktete 'MPT' basiert auf einem Multi Pixel Array, mit dem die Sensoren leistungsfähiger und über IO-Link anpassungsfähig werden. MPT eignet sich gleichzeitig ideal dazu, Distanzsensoren abzubilden.
Inwiefern lässt sich der Sensor in Industrie-4.0-Szenarien einsetzen?
Pesch: Um den Aufgaben der Zukunft gewachsen zu sein, müssen Sensoren mit unterschiedlichsten Empfängern kommunizieren und Sensordaten in übergeordnete Informationssysteme leiten beziehungsweise von dort empfangen können. Voraussetzung dafür ist die Kommunikationsfähigkeit der Sensoren selbst. Dies ist ein wesentliches Merkmal der Sensorik 4.0, wie sie Pepperl+Fuchs für die Anforderungen der digitalen Vernetzung von Industrie 4.0 entwickelt. Da wir IO-Link über das gesamte Portfolio hinweg durchgängig integrieren, eröffnen sich dem Anwender neue Möglichkeiten beispielsweise zur Parametrierung, zur Diagnose oder zur Wartung. Bei Bedarf sind Informationen dank der 'SmartBridge'-Technologie auch drahtlos per Smartphone oder Tablet-PC übertragbar.










