AMA Fachverband für Sensorik
Branche im Aufwind
Der Umsatz der Sensorik- und Messtechnik-Firmen erreicht im ersten Quartal 2010 wieder „Vorkrisen“-Niveau. Tendenz: Steigend. Mit dieser positiven Prognose leitete Dr. Thomas Simmons (im Bild), Geschäftsführer des AMA Fachverbandes, die diesjährige Sensor+Test ein.
Im ersten Quartal 2010 erreicht der Umsatz erstmals den „Vorkrisen“-Wert des dritten Quartals 2008. Im laufenden Quartal hofft die Branche auf weiteren Aufwind.
© AMA FachverbandSeit dem dritten Quartal 2008 - als sich die Krise abzeichnete - führt der AMA Fachverband alle drei Monate eine Umfrage unter den Messtechnik- und Sensorikfirmen durch.
Die Auswertung des ersten Quartals 2010 ergab nun, dass der Umsatz erstmals wieder den Vorkrisen-Wert des dritten Quartals 2008 übertrifft und zwar um insgesamt vier Prozent. Im laufenden Quartal soll der Umsatz um weitere drei Prozent wachsen. Diese positive Prognose sei jedoch zu relativieren: „Sowohl zeitlicher Verlauf als auch Intensität der Ausschläge unterscheiden sich deutlich je nach Abnehmerbranche der einzelnen Hersteller", so Dr. Simmons.
Die Historie der vierteljährlichen Auswertung zeigt, dass der Branchenumsatz, nach drastischen Einbrüchen während der zweiten Hälfte 2008 und Anfang 2009, im zweiten Quartal 2009 seinen Tiefpunkt erreichte. Über 25 Prozent ihres Umsatzniveaus büßte die Branche hierbei ein.
Positiv ist auch die rückläufige Kurzarbeit: Vom Höchstwert 47 % , sank der Anteil auf 11 % im ersten Quartal 2010.
© AMA FachverbandAufgrund der äußerst positiven Zahlen des ersten Quartals 2010 hofft der AMA, dass das Schlimmste nun überstanden ist und die erneut labilen europäischen Finanzmärkte nicht auf die Gesamtkonjunktur drücken.
Um mit der krisenbedingt gesunkenen Nachfrage klarzukommen, hatte die Branche in 2009 etwa drei Prozent ihrer Arbeitsplätze abgebaut und in zunehmendem Maße Kurzarbeit eingesetzt.Auf dem Höhepunkt der Krise lag die Kurzarbeitsquote bei 47 Prozent der Arbeitsplätze. Seit dem vierten Quartal 2009 erholt sich dieser Wert. Aktuell lag er im ersten Quartal 2010 bei elf Prozent.












