IT-Security
Steigendes Sicherheitsrisiko durch Fachkräftemangel
Die Zahl der Cyber-Angriffe nimmt in Zukunft weiter zu. Der Grund: Trotz Vormarsch von Cloud-Computing, Mobile-Computing und IoT stocken Unternehmen nicht ausreichend die Anzahl ihrer IT-Sicherheitskräfte auf – so eine Studie von Intel Security und dem CSIS.
“Die Regierung und der private Sektor haben nicht mit der nötigen Dringlichkeit versucht, dem Fachkräftemangel entgegenzutreten”, so Chris Young, Senior Vice President und General Manager bei Intel Security.
© Intel Security“Ein Mangel an Mitarbeitern mit IT-Sicherheitskenntnissen führt zu direkten Schäden für Firmen, beispielsweise den Verlust von urheberrechtlich geschützten Daten und geistigem Eigentum”, betont James Lewis, Senior Vice President and Director des Strategic Technologies Program beim Center for Strategic and International Studies (CSIS). Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es sich dabei um ein globales Problem handelt. Denn: Eine Mehrheit der Befragten in allen untersuchten Ländern konnte Schäden in ihrem Unternehmen aufgrund mangelnder Kenntnisse zurückverfolgen. Alleine in den USA waren im Jahr 2015 rund 209.000 Stellen im Bereich Cybersecurity unbesetzt. Die Aussicht, dass diese Stellen zügig besetzt werden können, bestehe nicht, so der Report.
Welche Dimensionen des Fachkräftemangels die Experten von Intel Security und CSIS ausfindig machen und welche Möglichkeiten sie vorschlagen, diesen Mangel auszumerzen, sind nachlesbar in der Studie “Hacking the Skills Shortage: A study oft the international shortage in cybersecurity skills“. Computer&AUTOMATION stellt sie in der White-Paper-Rubrik zum Download bereit.
Intel Security und das CSIS haben für ihre Studie das unabhängige Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne beauftragt. Dieses befragte im Mai 2016 insgesamt 775 IT-Entscheider, die in die IT-Sicherheit ihrer Organisationen involviert sind. Darunter jeweils 100 in Großbritannien, Frankreich und Deutschland, jeweils 75 in Australien, Japan und Mexiko und 50 in Israel. Die Befragten kommen aus Organisationen mit 500 oder mehr Mitarbeitern – sowohl aus dem privaten als auch aus dem öffentlichen Sektor.











