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Artikel und Hintergründe zum Thema

Pilz

Inka Krischke | Inka Krischke,

Rückgang in allen Produktbereichen

Die Pilz-Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2020 den weltweiten Krisen und Umbrüchen Rechnung tragen müssen. In die kommenden Monate schaut das Unternehmen jedoch voller Zuversicht.

© Pilz

Für das Geschäftsjahr 2020 verzeichnet Pilz einen Umsatz von 286,2 Mio. Euro und damit im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 11,3 %. „Unsere Geschäftstätigkeit im letzten Jahr war insbesondere durch die durch Corona hervorgerufenen Krisen bestimmt“, erklärt Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin von Pilz.

„Wir blicken auf ein Jahr 2020 zurück, das unserem Unternehmen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr viel abverlangt hat. Aber es ist uns gelungen, uns gemeinsam gegen die Krisen zu stemmen und Stand zu halten“, erklärt Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin von Pilz.

© Pilz/WFM

Bedingt durch die Corona-Pandemie schrumpften die Märkte für Pilz in allen wichtigen Industrieländern Mitteleuropas sowie auch in Teilen in Fernost. Der Rückgang wirkte sich in allen Produktbereichen aus - von der Steuerungs- und Antriebstechnik über die Sensorik bis hin zur Sparte Bedienen und Beobachten. Ebenso betroffen waren die Dienstleistungen im Bereich Maschinensicherheit, da der Zugang zur Maschine beim Kunden lange Zeit durch Lockdown und Reisebeschränkungen nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich war.

Die Mitarbeiterzahl weltweit betrug 2.440 Personen zum Stichtag 31.12.2020 und ist damit um 4,2 % gesunken. In Deutschland ging die Mitarbeiterzahl um 3,4 % zurück - von 1128 auf 1091 (31.12.2020). Dieser Rückgang basiert ausschließlich auf Rentenabgängen und natürlicher Fluktuation. Betriebsbedingte Kündigungen im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise konnten vermieden werden.

Als Ergebnis der verstärkten weltweiten Marketing- und Vertriebsaktivitäten konnte das Unternehmen seinen Exportanteil weiter steigern. Dieser liegt nun bei 75,2 % (+ 0,9 Prozentpunkte gegenüber 2019).

Auch wenn sich die Auftragslage in den letzten Monaten stabilisiert hat, bleiben aufgrund der Corona-Pandemie genauere wirtschaftliche Prognosen für 2021 schwierig. „Dennoch blicke ich voller Zuversicht und kraftvoll auf 2021! Ich bin voller Vertrauen, dass wir das Jahr gut meistern!“, unterstreicht Susanne Kunschert.

 

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