Safety
EN ISO 13849: Studie sieht Trend zu integrierter Sicherheitstechnik
Neue Technologien liegen im Bereich Safety im Trend – so die Erkenntnis einer aktuellen Studie. Die Hälfte der befragten Maschinenbauer plant demnach zukünftig zumindest wahrscheinlich den Einsatz einer Standard-SPS mit integrierter Sicherheits-SPS. Eine noch rasantere Entwicklung zeigt sich bei der Integration von Sicherheitsfunktionen in den Antrieb.
Im Rahmen der Studie, die von Michaela Griesenbruch, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Südwestfalen, freiberuflich durchgeführt wurde, gaben im Zeitraum Januar/Februar 2009 deutschlandweit 302 Maschinenbauer, Steuerungsbauer und Ingenieurbüros Auskunft über Anforderungen und Einsatz von Sicherheitstechnik.
Ein Thema, dass derzeit eine hohe Aktualität genießt: Die Anforderungen der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG müssen bis zum 29.12.2009 umgesetzt werden. Dadurch wird die alte Sicherheitsnorm EN 954-1 durch die neue Norm EN ISO 13849 abgelöst.
Die Studie zeigt deutlich, dass es derzeit noch einen großen Nachholbedarf gibt: Nicht einmal jedes zweite Unternehmen kennt die Norm EN ISO 13849 mindestens gut, bei der neuen Norm EN 62061 sieht es noch schlechter aus. Zudem setzt nicht einmal jeder 5. Betrieb die neuen Normen um. Viele derjenigen, die über diese Normen gut informiert sind, denken aber ganz verstärkt über den Einsatz neuer Technologien im Bereich Safety nach, beziehungsweise haben dies schon realisiert.
So plant jeder zweite Maschinenbauer den Einsatz einer Standard-SPS mit integrierter Sicherheits-SPS. Sie erhoffen sich damit vor allem bessere Diagnosemöglichkeiten, einen einfacheren Datenaustausch zwischen Standard- und Sicherheits-SPS und den Betrieb von sicheren/nicht-sicheren Komponenten an einer Busleitung. Der Einsatz von im Antrieb integrierten Sicherheitsfunktionen ist noch stärker verbreitet und es werden zukünftig immer mehr unterschiedliche Funktionen integriert.











