Dezentrale Peripherie
BMW setzt auf Profinet-Technologie von Pilz
Die Firma Pilz, Spezialist auf dem Gebiet sicherheitsgerichteter Steuerungstechnik, stattet ab sofort exklusiv den Automobilhersteller BMW mit dem dezentralen E/A-Peripherie-System PSSuniversal nach Schutzart IP20 aus. Voraussetzung dafür war die Entwicklung eines neuen Kopfmoduls mit Profinet-Schnittstelle, die in enger Zusammenarbeit mit BMW stattfand.
Im Rahmen von AIDA (Automation Initiative of German Domestic Automobile Manufacturers) haben sich die deutschen Automobilhersteller auf Profinet als einheitliches Kommunikationsmedium festgelegt. Für die BMW-Entscheidung zugunsten der E/A-Peripherie von Pilz war unter anderem die Verknüpfung von Standardsteuerungs- und Sicherheitsaufgaben maßgeblich. Dabei repräsentiert ausschließlich das Kopfmodul des Steuerungssystems den sicherheitsgerichteten Teilnehmer, so dass Anwender die dafür notwendigen Einstellungen nur noch an dieser zentralen Stelle vornehmen. Die umständliche Vergabe weiterer Sub-Adressen entfällt. Zudem werden so alle sicherheitsgerichteten Adressen am Profinet-Master optimal genutzt. Das verringert nicht nur den administrativen Aufwand für die Vergabe von sicheren Adressbereichen, sondern reduziert auch Kosten, da sich aufgrund der ausschließlichen Konzentration der Sicherheitstechnik im Kopfmodul Hardware einsparen lässt.
Erste Projekte mit dem dezentralen E/A-System PSSuniversal mit Profinet-Anbindung werden in den BMW-Werken Regensburg, München und Leipzig umgesetzt.










